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Malzbiere

Malzbier hat sich längst vom einstigen Klischee des "Kinderbiers" verabschiedet und erfreut sich heute bei aktiven Menschen, die körperlich und geistig viel leisten müssen, wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn Malzbier ist gesund und enthält wertvolle Nährstoffe, die schnell vom Körper aufgenommen und in Energie umgewandelt werden. Doch was ist eigentlich drin im Powerbier und was unterscheidet Malzbier von Malztrunk?

Malzbier gilt als gesund, enthält aber mehr Kalorien als Alkoholfreies

Malzbier punktet mit Mineralien, darunter Kalium, Chlorid, Phosphor und Magnesium. Zudem ist es reich an den Vitaminen B3 und Folsäure. Die enthaltenen Kohlenhydrate gelangen schnell ins Blut, weshalb Malzbier auch bei Sportlern beliebt ist. Allerdings hat es mit durchschnittlich 48 Kalorien pro 100 Milliliter ähnlich viele Kalorien wie normales, alkoholhaltiges Bier. Das liegt daran, dass der Malzzucker während des Brauprozesses nicht in Alkohol umgewandelt wird, sondern im Getränk verbleibt. Manchen Malzgetränken (Malztrunk) wird außerdem weiterer Zucker zugesetzt. Aufgrund des insgesamt recht hohen Zuckeranteils sind Malzbier und Malztrunk also nicht so empfehlenswert nach dem Sport wie etwa das isotonische alkoholfreie Bier, das nur die Hälfte der Kalorien, aber vergleichbar viele Vitamine und Mineralien enthält. 

Malzbier oder Malztrunk?

Wer von Malzbier spricht, meint in der Regel das, was nach dem Gesetz als Malztrunk bezeichnet werden muss. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahre 1958 darf das malzige Getränk nicht als Bier in den Handel kommen, da es mit Zucker versetzt wird und somit nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht. 

Malzbier und Alkohol – nicht unbedingt ein Widerspruch

Malzgetränke enthalten in der Regel höchstens 0,5 Volumentprozent Alkohol und gelten damit als alkoholfreies Getränk. Malzbier mit Alkohol wird eher selten angeboten. Nur wenige Malzbiere haben einen Alkoholgehalt von bis zu 2 %. Beim Brauen von Malzbier wird die Hefe bei einer Temperatur von etwas über null Grad beigegeben. Bei diesen niedrigen Temperaturen wird der alkoholische Gärungsprozess fast ganz unterbunden. Der Malzzucker kann nicht in Alkohol umgewandelt werden. Am Ende wird das Malzgetränk mit Brauzucker und natürlicher Kohlensäure versetzt, die für eine schöne Schaumkrone sorgt. Ein karamellartiger Sirup aus Rübenzucker verleiht dem Bier einen verlockend schimmernden dunklen Bernsteinton.

Malzbetonte Süße mit kräftigem Geschmack

Malzbier wird obergärig gebraut und hat eine Stammwürze von 11 bis 12 Prozent. Der Hopfenanteil und damit auch die Bittere ist relativ gering und steht hinter der kräftigen Malznote zurück. Der IBU-Wert (International Bitterness Unit) liegt bei sehr milden 10. Auch das trägt neben dem Zusatz von Zucker zum typischen süßlichen Geschmack bei, der malzbetonte Biere auszeichnet. 

So schmeckt's am besten

Malzbier schmeckt am besten aus dem Glaskrug oder Becherglas. Manche schwören allerdings auch darauf, es direkt aus der Flasche zu trinken. Weniger Uneinigkeit gibt es bei der richtigen Trinktemperatur. Da das Malzgetränk meist als erfrischender Energielieferant genossen wird, sollte es gut gekühlt serviert werden. Ideal sind 7 bis 9 Grad.