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Ist Bier vegan oder nicht?

Ist Bier eigentlich vegan? Das hast du dich vielleicht auch schon mal gefragt, falls du auf Lebensmittel tierischen Ursprungs verzichtest oder weniger davon verzehren möchtest. Zuerst die gute Nachricht: Ja, es gibt veganes Bier. Es ist jedoch nicht einfach, dieses auch zu finden. Wir erklären dir, welche alkoholischen Getränke für dich als Veganer geeignet sind – und wo sich tierische Inhaltsstoffe in Bier, Wein und Co. verstecken.

Inhaltsverzeichnis

    Das Reinheitsgebot und die Inhaltsstoffe, die nicht auf dem Etikett stehen

    Für deutsches Bier gilt das Reinheitsgebot, das dafür sorgt, dass ein Bier aus genau vier Zutaten besteht, nämlich Hopfen, Malz, Wasser und Hefe. Die ersten drei Zutaten sind ohne Frage natürlichen Ursprungs, aber ist Hefe vegan? Ist es eine Pflanze? Oder vielleicht sogar tierisch? Glück für alle veganen Craft-Beer-Liebhaber: Die Hefe zählt zu den einzelligen Pilzen, die wiederum eine eigene Gruppe von Lebewesen darstellen. Diese Mikroorganismen haben kein zentrales Nervensystem und empfinden auch nichts – sie sind deshalb für die meisten Veganer unbedenkliche Helferlein bei der Bierentstehung. 

    Beim Bierbrauen werden oft weitere Stoffe verwendet, die jedoch nicht auf dem Etikett stehen, weil sie im Endprodukt nicht mehr vorkommen. Die Brauereien verwenden zum Beispiel Kieselgur bei der Klärung des Bieres, um Schwebstoffe herauszufiltern. Kieselgur ist mineralisch. Filtrationsmethoden mit Stoffen tierischen Ursprungs werden in Deutschland normalerweise nicht angewendet. Deutsche Biere sind also vegan. Bei naturtrüben Bieren wie Kellerbier besteht diese Gefahr grundsätzlich nicht: Sie werden gar nicht gefiltert.

    Das Problem mit den Importbieren und Biermischungen

    Für ausländische Importe gilt das Reinheitsgebot nicht. Sie können auch Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten. Manche Brauer benutzen zum Beispiel Honig, um ihr Getränk zu aromatisieren, oder klären das Bier mit Gelatine. Nichtvegane Gelatine wird aus Schlachtabfällen gewonnen. Es ist außerdem möglich, dass die ausländischen Brauereien das Bier mit Hausenblase filtern. Hinter dem lustigen Namen „Hausenblase“ verbirgt sich der Hausen, eine Störart. Früher verwendete man die getrocknete Schwimmblase des Fisches dazu, Wein und Bier zu schönen. Mittlerweile steht der Hausen unter Artenschutz, weshalb die Blase anderer Fische zum Einsatz kommt. Ein bekanntes Beispiel für diese Art der Klärung war das Guinness. Bis 2017 setzten die Iren beim Brauen auf Fischblasen. Mittlerweile produzieren sie ihr Bier aber ebenfalls vegan.

    Auch deutsches Bier kann weitere Inhaltsstoffe besitzen. Dann spricht man allerdings nicht mehr von Bier, sondern von einem „Biermischgetränk“. Deshalb Augen auf bei Radler und Co.: Limonade, Fruchtsaft oder Sirup werden oft ebenfalls gefiltert, wobei Gelatine und andere tierische Produkte zum Einsatz kommen. Wer ein veganes Bier mit Limonade (Radler oder Alster) oder aber Bier mit Cola (Diesel) genießen möchte, sollte sich vorher beim Hersteller informieren, ob Saft und Brause vegan sind – oder einfach auf ein richtiges Bier ausweichen.

    Vegane Etikettierung?

    Deutsche Biere sind vegan – zumindest der Flascheninhalt. Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail: Der Leim, mit dem das Etikett auf die Flasche geklebt wird, kann tierische Inhaltsstoffe aufweisen. Kasein heißt der Übeltäter, der im Eiweiß der Milch zu finden ist. Vegane Alternativen sind beispielsweise Klebstoffe auf der Basis von Stärke, Harz oder synthetischen Stoffen.

    Informationen zum Klebstoff erfragst du am besten direkt beim Hersteller, er sagt dir, ob die Etiketten vegan geklebt werden. Barnivore.com bietet außerdem eine Liste mit veganen Bieren aus diversen Ländern.

    Andere alkoholische Getränke

    Bei anderen alkoholischen Getränken ist die Situation nicht so einfach wie beim Bier. Hilfsmittel beim Klären von Weinen sowie Farb- und Aromastoffe in Mixgetränken machen Veganern das Leben schwer.

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    Wein und Sekt

    Wein und Sekt werden normalerweise geklärt, um ungewünschte Geschmacks- oder Farbveränderungen herauszufiltern. Dazu stehen den Winzern verschiedene Mittel zur Verfügung, darunter auch tierische. Für Jahrgänge ab 2012 müssen EU-Winzer für Milch- und Eiallergiker auf dem Etikett vermerken, wenn Stoffe aus Milch oder Eiern zum Klären verwendet wurden. Dazu gehören Kasein aus Kuhmilch oder Ovalbumin aus Eiklar. So erkennst du zumindest auf den ersten Blick, ob der Wein vegetarisch ist. Weitere tierische Inhaltsstoffe wie Gelatine oder die Nutzung einer Fischblase müssen sie bislang nicht angeben. 

    Das Schönen des Rebensafts funktioniert jedoch auch ohne tierische Stoffe. Viele Winzer filtern mittlerweile mit veganen Alternativen wie Aktivkohle, veganer Gelatine oder Tannin. Auf dem Etikett findest du dann einen Hinweis, dass der Wein vegan ist. In Bioläden findest du eine große Auswahl an veganen Weinen und auch in normalen Supermärkten stehen sie immer öfter im Regal.

    Eine gute Übersicht liefert der Einkaufsguide von PETA2, der Jugendkampagne der Tierrechtsorganisation PETA.

    Weitere alkoholische Getränke

    Auch bei anderen alkoholischen Getränken heißt es: Augen auf! Bei einigen siehst du sofort, dass sie tierische Produkte beinhalten, zum Beispiel bei Eierlikör oder klassischem Baileys. Seit neuestem bieten die Iren mit Baileys Almande aber auch eine vegane Version ihres berühmten Sahnelikörs an. Bei anderen Getränken ist dies nicht so offensichtlich. Bei vielen Aroma- und Farbstoffen, die auf den Etiketten stehen, ist nicht gleich erkennbar, ob sie tierischen Ursprungs sind. Ein Beispiel ist der Lebensmittelzusatzstoff E 120, der früher bei Campari und Aperol eingesetzt wurde. Hinter der wissenschaftlich klingenden Bezeichnung verbirgt sich ein roter Farbstoff, der tierischen Ursprungs ist. Die Farbe stammt von den Weibchen einer bestimmten Schildlausart, die getrocknet und anschließend ausgekocht werden. Andere Namen dafür sind „echtes Karmin“, „Karmesin“ oder „Cochenille“ bzw. „Koschenille“.

    So erkennst du veganes Bier und andere alkoholische Getränke

    Der beste Weg, vegane Getränke zu erkennen, ist der Blick auf das Flaschenetikett. Viele Anbieter setzen auf vegane Siegel, mit denen du auf einen Blick erkennst, ob das Bier oder der Wein für dich geeignet ist. Dazu gehört das V-Label von ProVeg International (ehemals VEBU), ein gelber Kreis mit einem grünen V darin, nebst der Bezeichnung „vegan“ oder „vegetarisch“. Weitere Informationen über das V-Label erhältst du direkt bei ProVeg International. Daneben gibt es die Veganblume der Vegan Society, die aus einem weißen Kreis mit einer Blume darin besteht, nebst der Bezeichnung „vegan“. 

    Zusätzlich verwenden die Hersteller eigene Auszeichnungen für ihre Produkte. In solch einem Fall solltest du dich darüber informieren, was die Aussage „vegan“ konkret bedeutet und was dadurch ganz genau abgedeckt ist. Bist du dir nicht sicher, ob ein Getränk frei von Inhaltsstoffen oder Etikettenkleber tierischen Ursprungs ist, kannst du auch direkt beim Hersteller nachfragen. So bekommst du aktuelle Informationen aus erster Hand – und zeigst außerdem, dass es Interesse an veganem Bier, Wein und anderen entsprechenden Produkten gibt.

    Bevor wir Dir das Fazit unseres Artikels preisgeben, noch eine Bitte in eigener Sache: Wir benötigen Deine Unterstützung - damit wir auch in Zukunft hochwertige und informative Inhalte zum Thema Bier im deutschen Web anbieten können, freuen wir uns, wenn Du uns durch den Kauf eines unserer Produkte oder eine Empfehlung auf Social Media hilfst. Für unsere BeerJack Leser haben wir aktuell ein Angebot ausschließlich auf unserem Amazon Shop - die Bierbox "Biere der Welt - in der Europa Edition" - ideal geeignet als kleines Mitbringsel für einen Abend mit Freunden - alternativ freuen wir uns natürlich auch, wenn Du Dich in unserem Shop umschaust. Vielen Dank für Deinen Support!

    Biere_der_Welt

    Bier, das vegan ist? Das gibt es!

    Deutsches Bier ist meistens vegan. Die Zutaten sind durch das Reinheitsgebot geregelt, bei den Filterverfahren kommen normalerweise keine tierischen Stoffe zum Einsatz. Einzig der Etikettenkleber kann problematisch sein. Anders ist die Situation bei ausländischen Bieren: Diese können durchaus auch tierische Inhaltsstoffe beinhalten oder werden bei der Herstellung Verwendung findent. Vorsicht ist auch bei Biermischungen mit Saft, Sirup oder Limonade geboten. Hier helfen Datenbanken oder die direkte Nachfrage beim Hersteller. 

    Bei Wein musst du die Augen offen halten: Du kannst am Etikett erkennen, ob der Wein vegan ist oder nicht. Mittlerweile erhältst du tierleidfreie Weine nicht nur im Biomarkt, sondern auch beim Supermarkt um die Ecke. Aufpassen solltest du bei anderen alkoholischen Getränken wie Likören, Mixgetränken oder Cocktails. Sie enthalten manchmal Farb- und Aromastoffe, deren Herkunft auf dem Etikett nicht erkennbar ist.

    Möchtest du auf Nummer sicher gehen, hältst du dich an vegane Siegel wie das V-Label oder die Veganblume. Hersteller können sich entsprechend zertifizieren lassen, um diese Labels zu erhalten. So hast du die Gewissheit, dass für dein Feierabendbier kein Tier leiden musste – und kannst es ganz entspannt mit einer veganen Weißwurst oder einer Brezel (natürlich ohne Butter oder Schweineschmalz) genießen.

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