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Hopfen

Der Hopfen - lateinische Bezeichnung: „Humulus“ - stellt eine Gattung innerhalb der Hanfgewächse dar. Zu der Gattung zählen die folgenden drei Unterarten:

Deutscher Name

Lateinischer Name

Vorkommen

Lebensdauer

Echter Hopfen

humulus lupulus

In vielen Regionen weltweit

Mehrjährig

Japanischer Hopfen

humulus scandens

In mehreren asiatischen Ländern

Einjährig

Yunnan Hopfen

humulus yunnanensis

In China

Mehrjährig


In diesem Artikel setzen wir uns für Euch – wie könnte es auch anders sein - intensiv und ausschließlich mit dem Echten Hopfen auseinander. Er wird vorwiegend in der Bierherstellung verwendet. Der Hopfen im Bier verleiht ihm einen Großteil seines herrlichen Geschmacks – z.B. in Form von bitteren oder fruchtigen Aromen. Letztere ergeben sich aus den vielfältigen Hopfenölen. Der Einsatz von Hopfen in der Bierherstellung hat einen schönen Nebeneffekt: durch seine antibakteriellen Eigenschaften wirkt sich der Hopfen positiv auf die Haltbarkeit des Bieres aus. Abseits der Bierproduktion wird Hopfen auch in anderen Erfrischungsgetränken oder der Pflanzenheilkunde genutzt – dies ist jedoch nicht Gegenstand dieses Artikels.

Was ist Echter Hopfen?

Der Echte Hopfen ist eine ausdauernde Schlingpflanze, die sehr schnell wächst und ca. 8 Meter hoch werden kann. Die Pflanze zählt zu den zweihäusigen Gewächsen. Sprich: es gibt sowohl männliche als auch weibliche Hopfenpflanzen. Man trifft sie entweder in Form des Wilden Hopfens in der freien Natur oder auch in Form des Kulturhopfens in der kommerziellen Landwirtschaft an. Durch Züchtung sind inzwischen international weit über 200 Hopfensorten entstanden, die in der Bierherstellung Verwendung finden - auf die Vielfalt der Hopfensorten gehen wir später noch detailliert ein.

Hopfenblueten 

Die Hopfenpflanze

Wie sieht Hopfen aus?

Hopfen gehört zur Pflanzengattung der Hanfgewächse und ist eine einjährige Kletterpflanze. Mit der Unterstützung von Rankhilfen, an denen sie sich im Uhrzeigersinn hochwinden, können Hopfenpflanzen eine Höhe von bis zu 8 Metern erreichen. Das schaffen sie dank ihrer Klimmhaare, die sich an den Stängeln der Schlingstaude befinden. Damit halten sich die Hopfenpflanzen beim Hochranken fest. Zusätzlich sind die Triebe durch Knoten untergliedert, an denen sich das dichte Blattwerk des Hopfens entwickelt. Die Oberseite der ein-, drei- oder fünflappigen Blätter ist behaart, die Unterseite hingegen glatt.

Die „Früchte“ der Hopfenpflanze

Hat der Hopfen seine volle Größe erreicht, bilden sich die Blüten. Innerhalb von drei bis vier Wochen entwickeln sich daraus die Hopfenfrüchte, die sogenannten Dolden. Darin stecken die aromatischen Inhaltsstoffe, die für die Bierherstellung wichtig sind. Da Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist, wird sie in zwei Geschlechter aufgeteilt; es gibt also weiblichen und männlichen Hopfen.

Weibliche Hopfenpflanze

Für die Bierherstellung verwenden Bierbrauer schon seit Jahrhunderten weibliche Hopfenpflanzen. Denn nur weiblicher Hopfen bildet die zapfenförmigen Früchte, die Dolden. Sie sind mit überlappenden Deckblättern umhüllt und schützen die wertvollen Inhaltsstoffe für die Bierherstellung. Je nach Hopfensorte entfalten die Öle, Harze und Bitterstoffe in den Früchten unterschiedliche Aromen und machen unser Bier zu einem echten Geschmackserlebnis.

Männliche Hopfenpflanze

Männlicher Hopfen wird, wenn überhaupt, ausschließlich zu Zierzwecken gezogen. Die Pflanzen bilden keine Früchte und sind für die Bierherstellung nicht geeignet, da ihnen die lupulinhaltigen Hopfendolden fehlen. Ob eine Hopfenpflanze männlich oder weiblich ist, gibt sie erst preis, wenn sie Blüten bildet. Bei männlichem Hopfen entwickeln sich dann auffällig lange Rispen, die herabhängen und in denen die Samenfäden reifen.

Der Anbau und die Züchtung von männlichem Hopfen in Hopfenanbaugebieten sind verboten. Lässt er sich dann doch einmal blicken, wird er umgehend entfernt. Denn befruchtet eine männliche Pflanze ihr weibliches Pendant, werden die Hopfenfrüchte unbrauchbar.


Die gezüchtete Qualität der Pflanze und das so wichtige Aroma für die Bierherstellung gehen verloren. Zu allem Überfluss bildet Bier, das aus befruchtetem weiblichem Hopfen hergestellt wurde, keine Schaumkrone – ein sehr wichtiges Kriterium für jeden Bierliebhaber. 

Lupulin: Geschmack aus dem Zapfen

In den Hopfenzapfen (lupuli flos/lupuli strobulus) bildet sich der für die Bierherstellung so wichtige Inhaltsstoff Lupulin. Dieser steckt in zahlreichen gelblichen, harzähnlichen Kügelchen. Der auch als Hopfenmehl bezeichnete Inhaltsstoff wirkt entspannend und findet daher auch in medizinischen Produkten Verwendung. Chemisch gesehen weist Lupulin eine ähnliche Struktur wie THC auf, den Wirkstoff der Cannabispflanze. Das ist wohl der Grund für die beruhigende Wirkung des Hopfens. Für Bierbrauer ist das Lupulin der wirklich interessante Stoff des weiblichen Hopfens. Das Drüsensekret trägt die Öle, das Aroma und den Bitterstoff, die jedem Bier seinen einzigartigen Charakter geben und je nach Hopfenmenge und -sorte den Geschmack verändern. Bier ohne Lupulin? Wir fordern es lieber nicht heraus.

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Voraussetzungen für den Hopfenanbau

Wer sich einmal selbst daran versuchen möchte, Hopfen anzubauen, muss nur wenige standortspezifische Dinge beachten: Hopfenpflanzen mögen es warm und hell. Für den Anbau ist daher ein sonniger Standort in südlicher Lage ideal. Zwar wächst die Pflanze auch an halbschattigen Standorten, aber wenn du die begehrten Früchte ernten möchtest, darf eine ordentliche Portion Sonnenlicht nicht fehlen. Ein feuchter und stickstoffreicher Boden machen die Voraussetzungen für den Hopfenanbau perfekt. Hopfenbauern empfehlen zudem Böden mit lehmigem Sand, die einen tiefen Grund aufweisen, damit die Pflanzen tief wurzeln können. 

Professionell bauen Hopfenbauern bereits seit Jahrhunderten den wichtigen Rohstoff für das kühle Blonde an. Dies passiert auf den Hopfenfeldern – auch Hopfengärten genannt.

Hopfengarten

Das Hopfenfeld

In großen Anbaugebieten wird Hopfen alljährlich im Frühjahr ab Ende März in den sogenannten Hopfengärten kultiviert. Um die Hopfenpflanzen beim Ranken zu unterstützen, ist das Hopfenfeld mit Gerüstanlagen ausgestattet. Etwa 110 Holzmasten je Hektar Land sind im Boden verankert, auf denen ein Drahtnetz gespannt ist. Mit einer Höhe von circa 7 Metern tragen diese die ganze Last des Hopfens. Die Masten bestehen meist aus Fichten- oder Kiefernholz und werden zum Witterungsschutz mit einem speziellen Imprägniersalz oder Teeröl behandelt. Vertikal gespannte Drähte unterstützen das Ranken des Hopfens. Kurz vor der Ernte erreicht das Gewicht des gesamten Hopfenbestandes sage und schreibe 40 Tonnen pro Hektar. Kein Wunder also, dass das Material sehr belastbar sein muss.

Hopfen anbauen auf dem Hopfenfeld

Hopfenpflanzen werden über Stecklinge, sogenannte Fechser, vermehrt. Die Fechser werden einfach in den Boden gesteckt. Nach der Ernte im Herbst wird der obere, sichtbare Teil der Pflanze abgeschnitten. Aus dem vorhandenen Wurzelwerk entsteht im darauffolgenden Frühling dann ein neuer Spross.

Pflanzzeit: Das Hopfenjahr im Überblick

März

Im Frühjahr, etwa ab Ende März, ist es so weit: Die Fechser werden in den Boden gesetzt und der Hopfenanbau kann beginnen.

Sind bereits Wurzelstöcke vom vergangenen Jahr vorhanden, werden diese aufgedeckt und angeschnitten. Heutzutage funktioniert das mit eigens dafür entwickelten Geräten. Ist die Schnittfläche weiß, ist die Pflanze gesund. Eine braune Schnittfläche deutet hingegen auf eine Stockfäule hin und die Pflanze kann nicht mehr kultiviert werden.

April

Im April kommen die ersten Triebe aus der feuchten Erde.

Mai

Die ersten Laubblätter treiben aus. Damit sich die Hopfenpflanzen den Weg bahnen können, kommt eine Kletterhilfe zum Einsatz. Mehrere Arbeitskräfte arbeiten auf dem Hopfenfeld auf Hochtouren zusammen, um die Rankhilfen („Aufleitdraht”) am Drahtnetz zu befestigen. Anschließend befestigen sie die Drähte im Boden. Die stärksten zwei bis vier Triebe werden rechtswindig um den Stab gewickelt („angeleitet”). Die übrigen Triebe werden abgeschnitten.

Auch der Boden bedarf einer besonderen Zuwendung, damit die Hopfenpflanzen ideal wachsen. Auflockern und Unkraut jäten stehen hier an erster Stelle, um eine gute Belüftung und Wasseraufnahme sicherzustellen.

Juni

Der Hopfen wächst vor allem in die Länge. Zusätzlich treiben die Pflanzen seitlich aus. Ab Ende Juni bildet er dann die ersten Blüten.

Überschüssige Triebe in Bodennähe und Seitentriebe werden regelmäßig weggeschnitten („ausgeputzt”), da sich gerade an diesen Stellen häufig Schädlinge und Krankheitserreger festsetzen.

Juli

Bis Ende Juli erreicht Hopfen eine Höhe von bis zu 8 Metern. Aus den Blüten entwickeln sich die Dolden mit ihrem wertvollen Stoff, dem Lupulin.

Um die Bodenqualität des Hopfenfelds zu optimieren, säen Hopfenbauern zwischen den Pflanzreihen Raps, der den Boden vor Erosion schützt. Auch als Nährstofflieferant für Regenwürmer sowie als Lieferant für organische Masse erfüllt Raps zentrale Aufgaben beim Hopfenanbau. Um den Nährstoffentzug auszugleichen, greifen die Hopfenbauern zusätzlich auf Düngemittel zurück. Damit stellen sie die Fruchtbarkeit des Bodens und die optimale Versorgung mit Nährstoffen sicher.

August

Das Lupulin in den Dolden, das die Aromen, Bitterstoffe und Öle enthält, reift und die Ernte steht kurz bevor. Einige Hopfensorten sind bereits in der letzten Augustwoche so weit und treten ihre Reise von den Hopfenfeldern in die Weiterverarbeitung an. Doch nichts geht ohne eine nochmalige Überprüfung des Reifegrades.

September

Im September sind die Hopfenpflanzen dann endgültig reif und die Ernte kann beginnen. Hierbei ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: Eine zu frühe Hopfenernte mindert zwar nicht die Qualität der Früchte, aber durchaus die Menge des Ertrags. Werden Pflanzen zu früh geerntet, kann es zudem sein, dass die Pflanzen im darauffolgenden Jahr weniger Ertrag liefern.

Oktober

Sind die Früchte geerntet, kann der obere, sichtbare Teil der Pflanzen beschnitten werden. Die verbliebenen Wurzeln im Erdreich entwickeln dann im kommenden Jahr wieder Triebe und das Hopfenjahr beginnt von Neuem.

Der Hopfenanbau

Für die Bierherstellung haben es die Bier Brauer vor allem auf die Hopfendolden abgesehen. Denn nur sie enthalten die für die Bierproduktion so wichtigen Inhaltsstoffe. Diese Stoffe – wie z.B. das Lupulin – kommen wiederum ausschließlich in weiblichen Hopfenpflanzen vor. Im Hopfenanbau ist männlicher Hopfen daher unerwünscht und deshalb nicht anzutreffen. Er wird in Hopfenanbaugebieten feinsäuberlich entfernt und lediglich zur Züchtung neuer Hopfensorten genutzt.  

Aber wo kommt der ganze Hopfen eigentlich her? In Deutschland stehen für den Anbau von Hopfen laut Angaben des Verbands deutscher Hopfenpflanzer e.V. insgesamt knapp 18 tausend Hektar Fläche zur Verfügung. Der größte Teil der deutschen Hopfenanbaufläche wird für die Bitterhopfenproduktion genutzt. Damit wird in Deutschland gerade einmal auf deutlich weniger als einem Prozent der insgesamt landwirtschaftlich bestellten und genutzten Fläche Hopfenanbau betrieben.

Die größten deutschen Hopfenanbaugebiete im Überblick

Der Hopfenanbau ist sehr engmaschig koordiniert und organisiert, deshalb gibt es sehr valide Zahlen zu den deutschen Anbaugebieten und ihrer jeweiligen Produktionsleistung. Wir stellen Euch die Anbaugebiete absteigend nach der Größe der bewirtschafteten Fläche vor:

  • Hallertau, Bayern
  • Elbe-Saale, Sachsen - Sachsen-Anhalt - Thüringen
  • Tettnang, Baden-Württemberg
  • Spalt, Bayern

Die Hallertau – das weltweit größte einzelne Anbaugebiet für Hopfen

Die im schönen Bayern gelegene Hallertau repräsentiert deutlich über 80% der gesamtdeutschen Hopfenanbaufläche. In guter deutscher Biertradition kann man stolz darauf sein, dass hier knapp ein Drittel der gesamten Hopfenweltproduktion erfolgt. Auf der heutigen Fläche von 50 mal 65 Kilometern wird eine Vielzahl von Hopfensorten kultiviert. Mit einer langen Historie: die Ursprünge des Hopfenanbaus datieren hier ins achte Jahrhundert zurück. Die Gegend beheimatet ca. 1.000 Anbaubetriebe. Die vier - nach Fläche - am stärksten kultivierten Hopfensorten in der Hallertau nehmen ca. 75% der Gesamtanbaufläche ein. Dabei handelt es sich um (in absteigender Reihenfolge):

  • Herkules (ca. 30% der gesamten Anbaufläche)
  • Perle (ca. 18% der gesamten Anbaufläche)
  • Hallertauer Tradition (ca. 18% der Anbaufläche) sowie
  • Hallertauer Magnum (ca. 10% der Anbaufläche).

Ein fantastisches Bier, das mit Hallertauer Hopfen gebraut wird, möchten wir Dir an dieser Stelle empfehlen. Es zählt zu den beliebtesten im BeerJack Shop und es handelt sich dabei um Untergiesinger Erhellung aus der Brauerei Giesinger:

Untergiesinger_Erhellung

Elbe-Saale

Das Hopfenanbaugebiet Elbe-Saale erstreckt sich über insgesamt drei verschieden deutsche Bundesländer (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen), ist jedoch im Vergleich zur Hallertau nur knapp ein Zehntel so groß. Die Anbaufläche betrug zuletzt knapp über 1.400 Hektar und wurde von etwa 30 Betrieben bewirtschaftet. Deutlich über 90% der zur Verfügung stehenden Fläche der Region wird für den Anbau von fünf verschiedenen Hopfensorten genutzt. Dabei handelt es sich um (in absteigender Reihenfolge):

  • Hallertauer Magnum (ca. 47% der Anbaufläche)
  • Perle (ca. 16% der Anbaufläche)
  • Herkules (ca. 10% der Anbaufläche )
  • Northern Brewer (ca. 8% der Anbaufläche )
  • Saazer (ca. 7% der Anbaufläche )

Falls Ihr mehr über das Anbaugebiet Elbe-Saale in Erfahrung bringen wollt, besucht doch mal die Facebookseite des dort ansässigen Hopfenpflanzerverbands: https://de-de.facebook.com/Elbe-Saale-Hopfenpflanzerverband-189876587845365/

Auch hier eine kleine Empfehlung für alle, die gerne erfahren möchten wie der in Elbe Saale am meisten angebate Hopfen in Bierform schmeckt. Gipfel Glück aus dem Hause Hopfmeister verkörpert, was aus Magnum Hopfen Fantastisches herstellbar ist:

Gipfel_Glueck_Hopfmeister

Tettnang

Auch in der Stadt Tettnang – in der Nähe von Ravensburg - blickt der Hopfenanbau auf eine lange Tradition zurück. Hopfenanbau wird hier bereits seit dem zwölften Jahrhundert betrieben. Hier sind heute rund 140 Betriebe beheimatet, die den hochwertigen und weltberühmten Tettnanger Aromahopfen produzieren. Der Großteil davon geht übrigens in den Export. Die Top fünf – nach Flächengröße – kultivierten Hopfensorten sind hier (in absteigender Reihenfolge):

  • Tettnanger (57% der Anbaufläche)
  • Herkules (13% der Anbaufläche)
  • Hallertauer mittelfrüher (11% der Anbaufläche )
  • Perle (5% der Anbaufläche) sowie
  • Saphir (2% der Anbaufläche)

Spalt

Herzlich Willkommen im „Spalter Hügelland“! Dieses Hopfenanbaugebiet liegt auf halbem Weg zwischen dem Anbaugebiet Hallertau und der Stadt Nürnberg im wunderschönen Bayern. Die etwas mehr als 50 örtlich ansässigen Anbaubetriebe sind bekannt für ihre Aromahopfenproduktion. Auf ca. 375 Hektar Land werden hier u.a. die folgenden Hopfensorten angebaut:

  • Spalter (32% der Anbaufläche)
  • Spalter Select (22% der Anbaufläche)
  • Hallertauer mittelfrüher (10% der Anbaufläche )
  • Hallertauer Tradition (9% der Anbaufläche )
  • Herkules (8% der Anbaufläche)

Abchließend auch hier eine Empfehlung für Fans des Spalter Hopfens. Probiert das Bier Braukatz Nr. 01 - Ein feines Pale Ale aus der Brau Manufactur Allgäu, u.a. aus Spalter Select Hopfen:

Braukatz_Nr_01

Die bekanntesten internationalen Hopfenanbaugebiete

Nicht nur in Deutschland wird mit viel Leidenschaft professionell Hopfen angebaut. Auch in anderen Ländern führt der Durst der Konsumenten nach frisch gebrautem Bier zu einer beachtlichen Hopfenanbaumenge. Wir geben Euch einen Kurzüberblick zu den relevanten internationalen Hopfenanbaugebieten nach Ländern:

Top Regionen für Hopfenanbau in Nord-Amerika

Obwohl die Wiege der amerikanischen Bierindustrie natürlich zunächst an der zuerst besiedelten Ostküste des Landes lag, bildet der Nordwesten heute das Zentrum der nord-amerikanischen Hopfenindustrie. Über 90% der gesamten US Produktion stammt aus den drei US Bundesstaaten:

  • Washington
  • Idaho und
  • Oregon

Bedingt durch den sehr starken US Craft Beer Trend wird vermehrt auch wieder in anderen Regionen mit Hopfenanbau experimentiert – allerdings ist das in der Gesamtproduktionsmenge noch kaum spürbar.

Kurze Werbung in eigener Sache: lest unbedingt auch unseren Artikel zum Thema Was ist Craft Beer?

Was-ist-Craft-Beer


Aber zurück zu den nordamerikanischen Hopfenanbaugebieten. Laut der Organisation Hop Growers of America (https://www.usahops.org/enthusiasts/) gliederte sich die nordamerikanische Hopfenproduktionsfläche jüngst wie folgt:

Insgesamt standen ca. 18.500 Hektar Anbaufläche – und damit geringfügig mehr als in Deutschland - zur Verfügung. Davon entfielen auf:

Bundesstaat

Fläche in Hektar

Washington

13.032

Oregon

2.754

Idaho

2.013

Andere

503

Kanada

104

Total

18.408

Hopfenanbau in der Tschechischen Republik

Vielleicht für den Bierneuling etwas unerwartet, nimmt die Tschechische Republik weltweit den dritten Rang bei der Hopfenanbaufläche ein. In der Stadt Saaz – die auch der Namensgeber für den weltberühmten Saazer Hopfen ist – haben Hopfen und Bierbrauer Handwerk eine lange Tradition: der Saazer Hopfen wurde dort urkundlich bereits im 11. Jahrhundert in Aufzeichnungen erwähnt. Das Saazer Anbaugebiet ist das größte in der Tschchischen Republik. Weitere relevante tschechische Anbauflächen findet man in den Städten:

  • Auscha
  • Dauba und
  • Tirschitz.

Die Hopfenernte

Ende August und im September ist die Zeit der Hopfenernte. Denn die Brauereien warten bereits sehnsüchtig darauf, aus den wertvollen Inhaltsstoffen das heißgeliebte Hopfengetränk zu zaubern – und die Bierliebhaber wahrscheinlich noch mehr.

Schritt für Schritt zum Hopfenglück

Überprüfung der Hopfenreife: Wann wird Hopfen geerntet?

In der letzten Augustwoche überprüfen die Hopfenbauern die Pflanzen noch einmal hinsichtlich ihrer Reife. Dabei legen sie besonderes Augenmerk auf die Festigkeit, die Farbe und das Aroma der Hopfendolden. Auch eine letzte Überprüfung auf Schädlinge ist oft sinnvoll.

Die Hopfenernte: Nichts geht ohne schweres Gerät

Sind die Hopfendolden reif für die Ernte, wird ihnen zu Leibe gerückt. Mit dem Rebenlader werden die Hopfenreihen abgeerntet. Dabei werden die Hopfenpflanzen etwa einen halben Meter über den Boden abgeschnitten. Das Gespann reißt die Hopfenpflanzen vom Drahtgestell auf den Wagen und transportiert sie anschließend ab.

Einsatz für den Vollernter

Die Hopfenreben werden nun zur stationären Erntemaschine, dem Vollernter, gebracht. Ungefähr 40 Fahrten pro Hektar sind nötig – ein großer Aufwand, der ohne schweres Gerät kaum zu bewältigen wäre. Fleißige Arbeitskräfte helfen, das Gerät mit den Hopfenreben zu füttern, indem sie diese in einen speziellen Pflückarm der Maschine einhängen. Die Pflückmaschine trennt zunächst die Dolden und Blätter von der Rebe und sortiert danach die Dolden aus. Diese treten über Förderbänder ihren Weg in die Hopfendarre an. 

Die Hopfendarre

Da erntefrische Hopfendolden einen hohen Wassergehalt von bis zu 85 Prozent aufweisen, müssen sie auf einen Feuchtegrad von rund 10 Prozent getrocknet werden, damit sie nicht verderben. Diesen Vorgang nennt man Hopfendarre. Bis zu 6 Stunden dauert es, den gewünschten Trocknungsgrad der Dolden zu erreichen. Dabei sind sie einer Temperatur zwischen 62 bis 65 Grad Celsius ausgesetzt. 

Dank einer Belüftung mit Umluft werden die unterschiedlichen Feuchtigkeitsgrade der Hopfendolden homogenisiert. Erst wenn die Dolden einheitlich getrocknet sind, können sie weiterverarbeitet oder gelagert werden. So werden sie nach abgeschlossener Darre für den Versand gepresst und in etwa 60 Kilogramm schwere Ballen verpackt. 

Verarbeitung der Hopfenernte

Um den Hopfen weiterzuverarbeiten, werden die Ballen in spezielle Pelletwerke transportiert. Dort wird er noch einmal zerkleinert, gesiebt und zu Pulver verarbeitet. Aus dem Hopfenpulver werden nun die Hopfenpellets gepresst, die in vielen Brauereien verwendet werden. Bei einer Lagertemperatur von unter 5 Grad Celsius warten die Pellets nun auf ihren Einsatz. 

Doch auch Hopfen-Extrakte finden bei der Bierherstellung Verwendung: In Extraktionswerken werden aus Pellets die flüssigen Hopfenextrakte hergestellt, die nach der Herstellung bei einer Temperatur unter 10 Grad gelagert und ebenso bei der Bierherstellung verwendet werden.

Hopfenerntemaschine im Einsatz

Die Bierherstellung

Vom Hopfen zum Bier

Nach dem deutschen Reinheitsgebot(https://www.beerjack.de/reinheitsgebot) wird Bier mit lediglich vier Zutaten gebraut: Gerste, Hopfen, Hefe und Wasser. Handelt es sich um ein Weizenbier kommt noch Brauweizen hinzu.

Mälzerei: Am Anfang war das Korn

Für die Bierherstellung muss zu Beginn die Braugerste vermälzt werden. Dies geschieht in der Mälzerei: Die Braugerste wird drei Tage lang eingeweicht, um sie anschließend in Keimkästen keimen zu lassen. Wenn das Korninnere mürbe und wasserlöslich ist, ist es bereit für die Trocknung. Der Brauer trocknet das Grünmalz bei Temperaturen zwischen 85 und 100 Grad Celsius. Je höher die Temperatur beim Trocknen ist, desto dunkler wird das Malz. Dies hat großen Einfluss auf Charakter, Geschmack und Farbe des Bieres. Aus chemischer Sicht wird beim Mälzen die Stärke im Gerstenkorn aufgespalten, damit sich diese beim Brauen in löslichen, vergärbaren Malzzucker umwandeln kann. Nachdem die Gerste den Mälzvorgang durchlaufen hat, wird das Gerstenmalz in einer Schrotmühle zerkleinert.

Brauer gibt Malz in einen Tank

Das Einmaischen in der Maischepfanne

In der Maischepfanne (oder auch Maischebottich) wird das geschrotete Gerstenmalz mit dem Brauwasser vermischt und zwei bis vier Stunden auf verschiedene Temperaturen erhitzt. Dadurch setzt das Malz Enzyme frei, die dafür sorgen, dass die vorhandene Stärke in Malzzucker sowie Eiweiße in Aminosäuren gespalten wird.

Läuterbottich: Von der Maische zur Würze

Die festen Bestandteile der Maische werden im Läuterbottich von der Flüssigkeit getrennt. Die Würze fließt ab; zurück bleiben die festen Stoffe („Malztreber”), die als Viehfutter Verwendung finden.

Würzpfanne: Der Hopfen kommt zum Bier

In der Würzpfanne gibt der Brauer nun den Hopfen zur flüssigen Würze und kocht das Gemisch ein bis zwei Stunden. Der Hopfen verleiht dem Bier den herb-bitteren Geschmack, das Aroma. Außerdem fördert er die Haltbarkeit und die Bildung der Schaumkrone. Je mehr Hopfen in die Würze gegeben wird, desto herber und bitterer schmeckt das fertige Bier.

Klare Sache im Whirlpool und Würzkühler

Im Whirlpool werden nun die verbleibenden Trübstoffe des Gemischs entfernt. Anschließend wird die Würze im Würzkühler auf etwa 5 bis 10 Grad Celsius heruntergekühlt.

Gärtank: Von der Würze zum Bier

Im Gärtank wird der Würze die Hefe zugegeben, die den gelösten Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol umwandelt. Abhängig vom Biertyp verwendet der Brauer unter- oder obergärige Hefe. Untergärige Hefe gärt bei niedrigen Temperaturen zwischen 4 bis 9 Grad Celsius und setzt sich im Gärprozess unten ab. Obergärige Hefe benötigt höhere Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius und treibt nach oben.  Nach ungefähr einer Woche wird die überschüssige Hefe aus dem Jungbier abgezogen. Je nach Biertyp gärt es nun noch bis zu drei Monate in großen Lagertanks, bis es seine volle Reife erlangt hat. Dann ist das Bier so weit und kann in Flaschen oder Fässer umgefüllt werden. 

Biere mit besonders spannenden Hopfenaromen

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Hopfen in der Bierherstellung

Warum Hopfen im Bier ist, haben wir bereits angesprochen: Er gibt dem Bier nicht nur seinen herb-bitteren Geschmack, sondern macht es vor allem haltbar und sorgt für eine schöne Schaumkrone beim Ausschank. Dafür sorgen die in der Hopfenpflanze enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle. Zudem besitzen die zahlreichen Hopfensorten charakteristische Merkmale, die deinem Bier das gewisse Etwas verleihen. Bitterhopfen nutzen Brauer vorwiegend, um Bier zu bittern, wohingegen Aromahopfen für besondere geschmackliche Noten im Bier sorgt. Zitronig, blumig oder fruchtig – abwechslungsreiche Aromen aus dem Hopfen machen Biere noch schmackhafter. Durch das Kalthopfen des Bieres kann der Geschmack sogar noch auf ein neues Level gebracht werden. Damit du weißt, wann dein Gaumen mit einem kaltgehopften Bier in Berührung kommt, lüften wir hier auch dieses Geheimnis. 

Kalthopfen oder Hopfenstopfen

Die Kalthopfung, auch als Hopfenstopfen bezeichnet, liegt absolut im Trend. Auch du als bekennender Bierliebhaber bist sicherlich schon mal auf ein kaltgehopftes Bier gestoßen – vielleicht ohne es zu wissen. Denn dieses neue alte Brauverfahren kommt vor allem beim Craft Beer zum Einsatz. So kann man das Indian Pale Ale zurecht als Klassiker unter den dry-hopped (englisch) Bieren bezeichnen. Beim Hopfenstopfen spielt der Hopfen eine besondere Rolle. Die Hauptgärung ist bereits abgeschlossen, wenn in das Bier noch einmal zusätzlich Hopfen gestopft wird. Dafür muss es bereits abgekühlt sein. Es funktioniert also sowohl beim Jungbier, das sich noch in den Gärtanks befindet, als auch bei gelagertem Bier. 

Setzt du dem Bier zusätzlichen Hopfen in Pellet- oder Extrakt-Form zu, lösen sich die Aromen des Hopfens bei Temperaturen zwischen 0 und 20 Grad und bereichern das Bier mit weiteren geschmacklichen Noten aus den speziellen Hopfensorten. Da das Bier mit dem Hopfen nicht mehr erhitzt wird, lösen sich zudem keine weiteren Bitterstoffe. Was bleibt, ist der reine Hopfengeschmack. 

Ursprünglich diente dieses Verfahren der Haltbarmachung des Bieres beim Transport. Entwickelt haben es die Engländer; das Kalthopfen stellte sicher, dass das Bier für die Kolonialtruppen in Indien während des wochenlangen Transports nicht verdarb.

In Zahlen: Hopfen bei der Bierherstellung

Als absoluter Hopfen-Profi interessiert dich sicherlich eine Frage noch brennend: Wie viel Hopfen enthält eigentlich 1 Liter Bier? Die Biersorten weisen unterschiedliche Bitterstoffgehalte auf. Je höher der Bitterstoffgehalt, desto mehr Hopfen beinhaltet das Bier. Um die genauen Hopfenmengen zu berechnen, benötigen wir allerdings spezifische Angaben zum Alphasäuregehalt des Hopfens, der je nach Sorte variiert. 

Durchschnittlich geben Bierbrauer jedoch abhängig von der Biersorte zwischen 100 bis 400 Gramm Hopfen in 100 Liter Bier, das macht 1 bis 4 Gramm pro Liter. Wird das Bier nach der Herstellung zusätzlich kaltgehopft, kommt dementsprechend noch etwas hinzu. 

Hier eine Liste mit Biersorten und deren Bitterstoffgehalt. Er wird in „BE“ (für „Bittereinheit“) angegeben; je höher der Wert, umso bitterer das Bier:

Untergärige Biere

Bitterstoffgehalt in BE

Pils

28 bis 40

Lager

5 bis 24

Export

22 bis 30

Dunkles Lager oder Export

16 bis 24

Märzen

20 bis 25

Helles Bockbier

29 bis 40

Helles Doppelbock

17 bis 35

Dunkle Starkbiere

24 bis 30

Alkoholfreie Biere

20 bis 28

Obergärige Biere

Bitterstoffgehalt in BE

Altbier

28 bis 40

Kölsch

20 bis 34

Weizenbier

10 bis 20

Weizenbock

15 bis 20

Berliner Weiße

4 bis 6

Irische Stouts

35 bis 65

Hopfensorten: Die gängigsten Sorten der Welt für die Bierherstellung im Überblick

Die Craft Beer Industrie stellt extrem hohe Anforderungen an die Qualität und Vielfältigkeit des Hopfens. Durch Züchtung können Brauer heute in der Bierherstellung auf weit über 200 Hopfensorten zurückgreifen. Wir von BeerJack haben keine Mühe gescheut und für Euch in der Tabelle unten einen Überblick über die weltweit verfügbaren Hopfensorten zusammengestellt.

Wir erläutern Euch, wie die einzelnen Hopfensorten heißen, aus welchem Herkunftsland sie stammen, zu welchem Zweck sie in der Bierherstellung verwendet werden und geben Euch in Kurzform ein paar interessante Fakten pro Sorte, soweit diese verfügbar sind. Die Übersicht wird kontinuierlich erweitert und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vorab solltet Ihr Euch aber noch mit den folgenden Definitionen vertraut machen.

Was ist Bitterhopfen?

Definition: Die als Bitterhopfen gekennzeichneten Sorten weisen allgemein einen relativ hohen, jedoch ernteabhängigen Alphasäuregehalt auf (in der Regel >10%). Deswegen werden sie auch „Hochalphasorten“ genannt. Sie lassen im Unterschied zum Aromahopfen nicht so viel kreativen Spielraum in der Bierherstellung.

Was ist Aromahopfen?

Definition: Die als Aromahopfen gekennzeichneten Sorten weisen einen relativ niedrigen Alphasäuregehalt, dafür enthalten sie aber eine Vielzahl intensiv duftender Hopfenöle. In der Bierherstellung wird Aromahopfen entweder erst kurz vor Abschluss des Bierwürze-Koch-Vorgangs, oder bei manchen Bieren sogar erst zum Start des Gärungsprozess dem Vorprodukt hinzugegeben.

Was ist Dualhopfen?

Definition: Die als Dualhopfen ausgewiesenen Sorten haben sowohl einen hohen Alphasäuregehalt als auch eine deutlich wahrnehmbare fruchtige Note. Sie können – wie der Name es bereits andeutet – sowohl für die Bitterung des Bieres als auch für das Aromahopfen verwendet werden. Sie sind sozusagen die Alleskönner in der Bierherstellung.

Was ist Spezialhopfen?

Definition: Die als Spezialhopfen gekennzeichneten Sorten (sie werden auch „Flavour“ Hopfen genannt)sind mitunter sehr schwer am Markt zu erhalten, da sie meist nur auf sehr begrenzten Flächen angebaut werden. Es handelt sich zum Beispiel um experimentelle Züchtungen, die geschützt sind und zunächst nur im Herkunftsland angebaut werden dürfen. Beim Spezialhopfen wird durch gezielte Züchtung und Kreuzung versucht, neue Kombinationen von Aromen und Bitternoten zu gewinnen, die später neue Optionen in der Bierherstellung erlauben.

Liste internationaler Hopfensorten

Wir haben für Euch die Auflistung aller Hopfensorten der Einfachheit halber in alphabetischer Reihenfolge vorgenommen.

Name der Hopfensorte

Herkunftsland der Hopfensorte

Zweck / Verwendung der Hopfensorte

Infos zur Hopfensorte

Hopfensorten mit „A“

Admiral

England

Bitterhopfen

Gut geeignet für bittere Pale Ales oder extra bittere Biere

African Queen

Südafrika

Dualhopfen

Gezüchtet für die IPA Herstellung, liefert starke Zitrus- und Stachelbeernoten

Agnus

Tschechische Republik

Bitterhopfen

Geeignet zur Bitterung oder für Dry Hopping, liefert starke, würzige Kräuternoten

Ahtanum TM

USA

Aromahopfen

Geeignet für IPAs oder auch Lager, liefert blumige Zitrusnoten

AlphAroma

Neuseeland

Dualhopfen

Hier handelt es sich um einen Allround-Hopfen, der u.a. wegen seiner hohen Erträge im Anbau beliebt ist

Alta

Ukraine

Bitterhopfen

Zur Bitterung geeigneter Hopfen mit einer Alphasäure in der Spanne zwischen 10 bis 15%

Amarillo®

USA

Aromahopfen

Hier handelt es sich um eine US- patentierte Hopfensorte mit Zitrus- und Grapefruit Noten – diese Sorte wird sehr intensiv in der Craft Beer Industrie verwendet

Apollo TM

USA

Bitterhopfen

Eine US-patentierte Hopfensorte, gut geeignet für Pale Ales oder IPAs. Mit Alphasäuregehalt zwischen 18 und 21% und einem intensiv stechenden Zitrusaroma

Aquila

USA

Bitterhopfen

Diese Hopfensorte wird aktuell nicht länger kommerziell angebaut

Aramis

Frankreich

Aromahopfen

Erinnert stark an Strisselspalter Hopfen, weist würzig erdige Töne mit leichtem Zitrusaroma auf

Archer®

England

Aromahopfen

Weist florale Noten mit einem Hauch von Limette und Pfirsich auf

Ardeal

Rumänien

Bitterhopfen

-

Ariana

Deutschland

Aromahopfen

Diese deutsche Hopfensorte bringt Aromen süßer Beeren sowie einen Hauch von Zitrus mit

Aroma

Serbien

Aromahopfen

-

Astra TM

Australien

Spezialhopfen

Liefert eine leicht grasige Note abgerundet mit Aromen wie Melone, Pfirsich, Weißwein und Honig

Aurora

Slowenien

Aromahopfen

Weist erdige Kräuteraromen auf

Azacca TM

USA

Dualhopfen

Gut geeignet für IPAs, liefert Noten von Zitrusfrüchten, Mango und Pinien

Hopfensorten mit „B“                                        

Bačka

Serbien

Aromahopfen

Diese Hopfensorte blickt auf eine lange Tradition zurück (1956), liefert in der Regel hohe Erträge und ist hocharomatisch

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USA

Bitterhopfen

Diese Bitterhopfensorte  wird aufgrund der schwierigen Lagerung und hohen Anfälligkeit für Mehltau nur selten angebaut

Barbe Rouge

Frankreich

Aromahopfen

Eignet sich prima zur Herstellung von belgischen Bieren und Pale Ales, liefert blumige Noten und einen Hauch von roten Beeren

Belma TM

USA

Dualhopfen

IPAs oder Pale Ales können wunderbar mit dieser Sorte gebraut werden. Orange, Grapefruit, Ananas – ein breites fruchtiges Spektrum von Aromen

Bitter Gold

USA

Dualhopfen

Birne, Wassermelone und Grasnoten ergeben sich bei dieser Sorte bei Zugabe zur Aromatisierung

Boadicea

England

Dualhopfen

Aufgrund ihrer natürlichen Resistenz gegen Blattläuse ist diese Hopfensorte besonders umweltfreundlich. Sie liefert ein leicht florales, würziges Aroma

Bobek

Slowenien

Aromahopfen

Liefert florale, an Pinien erinnernde Noten sowie eine moderate Bittere

Bohemie

Tschechische Republik

Aromahopfen

Hier handelt es sich um eine eng mit Saaz und Sladek verwandte Sorte. Sie liefert sowohl florale als auch Kräutergeschmacksaromen und wird meist als Zweithopfen in der Bierherstellung zugegeben

Bor

Tschechische Republik

Aromahopfen

Klassisch europäisch kommt diese Sorte daher. Sie eignet sich mehr zur Zucht als im Einsatz zur Bierherstellung

Bouclier

Frankreich

Aromahopfen

Eng mit den Sorten Strisselspalt und Wye verwandt, bildet Bouclier eine Fusion aus französischem und englischem Hopfen. Resultat sind fruchtige Zitrusnoten gemischt mit Kräuter und Gewürzaromen – so macht Hopfen im Bier Spaß. Verwendung: englische Biere.

Bramling Cross

England

Aromahopfen

Sehr eigenwillig: Bramling Cross gibt sich markant mit starken Gewürznoten und erinnert an Johannisbeere, Loganbeere und Zitrone

Bravo TM

USA

Bitterhopfen

Bitter, bitter und nochmals bitter: diesen Hopfen muss man wohl als Super Alpha Sorte bezeichnen. Im untergeordneten Aromaspektrum zeigen sich zum Beispiel noch Orange und Vanille

Brewers Gold

England

Bitterhopfen

Wird zum Beispiel für englische Ales oder deutsche Lagerbiere verwendet. Sorgt für eine mittlere Bittere mit einem leichten Aroma von Johannisbeeren im Abgang

Bullion

England

Dualhopfen

Eng verwandt mit Brewers Gold und liefert daher Gewürzaromen und erinnert an dunkle Früchte. Sehr anfällig und daher schwer anzubauen

Hopfensorten mit „C“

Callista

Deutschland

Aromahopfen

Wird leider aktuell noch in sehr geringen Mengen angebaut. Trotzdem zeigt sich dieser Hopfen im Bier als vielversprechend. Kommt fruchtig daher mit Aromen roter Beeren

Calypso TM

USA

Aromahopfen

Apfel, Birne und Zitrus kommen hier zum Zuge – dieser Hopfen ist in vielen Bieren denkbar und lädt zum Experiment ein – denkbar für die Herstellung von Pale Ale, IPAs oder auch Stouts

Cascade

USA

Aromahopfen

Hier kommen florale-, Zitrus- und Gewürznoten zum Tragen, die jedoch nicht so intensiv sondern eher moderat rüberkommen

Cashmere

USA

Aromahopfen

Erstmals in 2013 erschienen weist dieser eng mit der Cascade Sorte verwandte Hopfen Zitronen-, Limetten- und Melonen Aromen auf

Celeia

Slowenien

Aromahopfen

In guter Familientradition – das ist wohl das Motto dieser Sorte. Sie ist eng mit Styrian und Aurora verwandt und eignet sich z.B. für die Herstellung von Lager Bieren.

Centennial

USA

Bitterhopfen

Diese Sorte erfreut sich in jüngerer Zeit – insbesondere in der Craft Beer Szene - sehr stark wachsender Beliebtheit und wird zum Beispiel in Pale Ales, Amber Ales genutzt

Chelan®

USA

Bitterhopfen

Seit 1994 liefert dieser Hopfen – vor allem in amerikanischen Bieren florale- und Zitrusnoten

Chinook

USA

Dualhopfen

Charakteristisch kommt diese Hopfensorte daher. Als wenn man einen ohnehin schon eigenwilligen Hopfen durch einen Pinienwald schleift. Gut geeignet für Bittere in europäischen oder englischen Bieren

Cicero

Slowenien

Aromahopfen

Seit den Achtzigerjahren in Slowenien bekannt. Setzte sich in der Folge trotz hoher Ertragspotenziale in Übersee nicht durch

Citra®

USA

Aromahopfen

Widerstandsfähig gegen Schädlingsbefall erinnert diese Sorte unter anderem an Grapefruit,  Stachelbeere, Passionsfrucht und Litschi

Cluster

USA

Dualhopfen

Dank seiner sehr langen Historie in den Vereinigten Staaten wird dieser Hopfensorte gerne für Bier Revivals genutzt. Liefert erdige und fruchtige Aromen

Columbia

USA

Aromahopfen

Seit 2011 wieder erhältlich begeistert diese Sorte nun die Craft Beer Szene mit ihren intensiven Zitronenaromen

Columbus

USA

Bitterhopfen

Als Nachfahre der Sorte Nugget wird Columbus überwiegend zur Bitterung eingesetzt

Comet

USA

Dualhopfen

Kommt zum Beispiel in amerikanischen Lagerbieren vor liefert starke Grapefruit Akzente

Crystal

USA

Aromahopfen

Hier werden Erinnerungen wach: an schwarzen Pfeffer, Zimt oder Muskatnuss. Die Sorte ist sehr vielseitig einsetzbar – zum Beispiel für die Herstellung vieler Biere wie IPAs oder Stouts

Hopfensorten mit „D“

Dana

Slowenien

Bitterhopfen

Enge Verwandtschaft zur deutschen Sorte Hallertauer Magnum mit unterschwelligen floralen- und Zitrusaromen

Delta TM

USA

Aromahopfen

Hier bekommt man einiges geboten: Melone, Zitrus aber auch eine solide Portion Gewürznoten

Denali TM

USA

Aromahopfen

Viele Noten tropischer Früchte, eine klare Bittere und eine moderate Schärfe

Dr Rudi

Neuseeland

Dualhopfen

Harz, Pinie und Zitronengras verleihen dieser Sorte ein solides Alleinstellungsmerkmal

Hopfensorten mit „E“

Early Choice

England

Aromahopfen

Hier handelt es sich erneut um eine Züchtung des Wye Colleges aus dem Vereinigten Königreich. Sie wurde zuletzt jedoch seltener angebaut und ist sehr rar.

East Kent Golding

England

Aromahopfen

Sehr englisch kommt diese Sorte daher. Sie ist bekannt für ihre subtilen Noten wie Lavendel, Honig, Erde und sogar Thymian

Ekuanot™

USA

Aromahopfen

Auch bekannt als HBC366, Ekuanot ist eine in den USA patentierte Sorte und liefert fruchtige Aromen wie Melone, Beeren oder Orangen

El Dorado®

USA

Dualhopfen

Auch wenn der Name eine lange Historie andeutet, gibt es diese Hopfensorte erst seit dem Jahr 2010. Sie liefert Aromen, die an die Tropen erinnern, wie Ananas und Mango und eignet sich somit exzellent für Pale Ales oder IPAs

Ella

Australien

Spezialhopfen

Dieser auch als Stella bekannte Hopfen ist zum Beispiel mit der Sorte Galaxy verwandt. Die Menge bei der Bierherstellung macht hier den Unterschied. Von Sternanis bis hin zu den Aromen tropischer Früchte lässt sich viel mit Ella machen.

Endeavour

England

Aromahopfen

Diese Sorte wird aktuell ausschließlich in UK angebaut. Loganbeere, Johannisbeere und Gewürznoten werden von den Konsumenten der mit Endeavour hergestellten Biere assoziiert.

Enigma

Australien

Spezialhopfen

Abhängig vom Zeitpunkt der Zugabe im Herstellungsprozess lassen sich mit dieser Sorte Aromen wie z.B. Himbeere oder Johannisbeere erzeugen. Es wurden bereits Pilsner- und IPA-Biere damit gebraut

Epic

England

Aromahopfen

Kräuter- und Beerenaromen stehen hier laut erster Erfahrungen im Fokus – es gibt aber noch nicht so viele mit der Sorte gebraute Biere

Ernest

England

Aromahopfen

Die nach ihrem Züchter benannte Sorte liefert pralle fruchtige Noten, wie Aprikose oder Zitrus. Sie ist etwas fordernd im Anbau, da sie anfällig für den falschen Mehltau ist

Eroica

USA

Bitterhopfen

Kaum kommerziell genutzt, da schwer zu ernten, anfällig für Krankheiten und mit zu wenig eigenem Charakter gegenüber seiner eng verwandten Sorte Galena ausgestattet

Eureka!™

USA

Aromahopfen

Mit mittlerer Intensität kommen hier harzige, würzige und kräuterartige Noten durch. Die Sorte stammt aus einem privaten US Züchtungsprogramm.

Hopfensorten mit „F“

Faraon

Russland

Bitterhopfen

-

Favorit

Russland

Aromahopfen

-

First Gold

England

Dualhopfen

Ein weiterer Zögling aus dem Wye College. Das Aromaspektrum reicht hier von Mandarine über Orange und Aprikose bis hin zu Magnolie

Flyer

England

Bitterhopfen

Noch in der Testphase

Forward

Russland

Bitterhopfen

-

Fuggle

England

Aromahopfen

Ein absoluter Klassiker für die Herstellung englischer Ales. Milde Minz-, Gras- und florale Noten sind hier maßgebend. Fuggle wird u.a. in Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den USA und Neuseeland angebaut.

Furano

Japan

Aromahopfen

Viele Untersorten namens 18, 6, Ace, Beauty, Beta, Laura, Royal Green und Special

Hopfensorten mit „G“

Galaxy

Australien

Spezialhopfen

Ein Stern in der Craft Beer Szene, wird überwiegend für Pale Ales und IPAs genutzt

Galena

USA

Bitterhopfen

Alphasäuren in der Spanne von 13-15%, mit Süßfruchtaromen wie schwarzer Johannisbeere, Birne oder Ananas

Gaydamatskyi

Ukraine

Aromahopfen

-

Glacier

USA

Aromahopfen

Noch nicht sehr weit verbreitet – es gibt erste Biere wie Stouts oder IPAs aber auch Porter, die mit diesem Hopfen hergestellt wurden

Golden Princess

Deutschland

 

-

Golden Star

Japan

Bitterhopfen

Abstammend von der Sorte Saaz zeichnet sich Golden Star durch gute Krankheitsresistenz und hohe Erträge aus

Golding

England

Aromahopfen

Auch als Early Bird bekannt - Floral, fruchtig und kräuterartig – wird im Vereinigten Königreich, Belgien, den USA und Neuseeland angebaut

Green Bullet

Neuseeland

Dualhopfen

Dieser neuseeländische Star wird für Lager Biere oder auch irische Stouts genutzt.

Groene Bel

Belgien

Aromahopfen

Nicht länger kommerziell angebaut

Hopfensorten mit „H“

Hallertau

Deutschland

Aromahopfen

Zu dieser Gruppe zählen die Untersorten: Blanc, Gold, Magnum, Merkur, Mittelfrüher, Taurus und Tradition

Harmonie

Tschechische Republik

Aromahopfen

-

Helga

Australien

Aromahopfen

-

Herkules

Deutschland

Bitterhopfen

Wird aktuell ausschließlich in Deutschland angebaut – erzeugt ein deutliches Hopfenaroma mit leichten Zitrus- und Melonenaromen

Hersbrucker

Deutschland

Aromahopfen

Wird heute in mehreren deutschen Anbaugebieten kultiviert und für seine sehr eigenen Charakteristika wie Noten von Heu, Tabak und Orangen geschätzt

Horizon

USA

Dualhopfen

Eng verwandt mit der Sorte Nugget, wird ausschließlich in den USA angebaut

Huell Melon

Deutschland

Aromahopfen

Sehr fruchtig, liefert Melonenaromen und ganz unterschwellig Zitrusnoten

Hüller Bitterer

Deutschland

Aromahopfen

Wird neben Deutschland auch in Rumänien kultiviert. Liefert klare Bitternoten und wird beispielsweise in Schwarzbier oder Lager verwendet

Hopfensorten mit „I“      

Idaho 7 TM

USA

Aromahopfen

Nach seinem Herkunftsbundesstaat in den USA benannt. Pinie, tropische Fruchtaromen und ein Hauch von Zitrus sind hier Programm

Iunga

Polen

Bitterhopfen

-

Hopfensorten mit „J“

Jarrylo TM

USA

Dualhopfen

Banane, Birne, Gewürze – diese Aromen machen Jarrylo einen guten Kandidaten für die Herstellung von Pale Ales und belgischen Bieren. Er wird ausschließlich in den USA angebaut.

Jester®

England

Aromahopfen

Tropische Früchte, Litschi, schwarze Johannisbeere – hier wird einiges geboten. Herstellung von Pale Ales und IPAs sind daher sehr nahe liegend

Hopfensorten mit „K“

Kaikogane

Japan

 

-

Kazbek

Tschechische Republik

Aromahopfen

Ähnlich dem Saaz Hopfen aber deutlich intensiver mit dominanten Zitrusaromen, Limette und Grapefruit, ideal für Lager Biere

Keyworths

England

Aromahopfen

Hier gibt es die Untersorten Early und Midseason, die beide ausschließlich im Vereinigten Königreich angebaut werden.

Kirin No 2

Japan

 

-

Klon-18

Ukraine

Aromahopfen

-

Kohatu

Neuseeland

Aromahopfen

-

Hopfensorten mit „L“

Lemondrop TM

USA

Aromahopfen

Der Name deutet es an: hier geht es um Limettenaromen, die von Minze und einem eher ungewöhnlichem Hauch von grünem Tee abgerundet werden. Lemondrop ist ein in den USA patentierter Hopfen

Liberty

USA

Aromahopfen

Liberty wird in den USA und Neuseeland angebaut. Seine Ursprünge gehen auf die deutsche Sorte Hallertauer Mittelfrüh zurück. Eignet sich gut für Pale Ales.

Little Star

Japan

Aromahopfen

-

Lomik

Polen

Aromahopfen

-

Loral TM

USA

Dualhopfen

Vielseitig als Hopfen im Bier einsetzbar und erst seit 2016 für kommerzielle Zwecke nutzbar, liefert Aromen dunkler Früchte, einen Einschlag von Pfeffer und leicht florale Noten

Lubelski

Polen

Aromahopfen

Der aus Polen stammende und ausschließlich dort angebaute Lubelski Hopfen eignet sich gut für Pils oder Lager Biere. Liefert Noten von Lavendel und Magnolie

Hopfensorten mit „M“

Magnat

Polen

Bitterhopfen

Hochalphasorte verfügbar für kommerzielle Kultivierung seit 2012

Malling

England

Aromahopfen

-

Mandarina Bavaria

Deutschland

Aromahopfen

Fruchtig, fruchtig… hier kommen Mandarine und Zitrus durch und sorgen für eine deutliche Süße, die gerne in belgischen und französischen Bieren Verwendung findet

Marco Polo

China

Bitterhopfen

-

Marynka

Polen

Aromahopfen

Einsatzgebiete sind: IPAs, Pale Ales, Pils. Liefert erdige- sowie Kräuter-Nuancen.  

Melba TM

Australien

Spezialhopfen

Ähnlich dem Galaxy Hopfen, birgt Melba Potenzial in Richtung Passionsfrucht, Grapefruit oder Zitrus

Meridian

USA

Aromahopfen

Super geeignet für belgische Biere, Blond Ales oder IPAs vor allem in Kombination mit anderen Hopfensorten

Millenium

USA

Bitterhopfen

Das ist mal eine Mischung – hier treffen sich florale Noten, Harze, Toffee und Birne. Perfekt für Stout, oder American Ale

Minstrel®

England

Aromahopfen

Aktuell nur im Vereinigten Königreich kultiviert und proprietär. Milde Bittere mit Orangenaromen

Mistral

Frankreich

Aromahopfen

Litschi, Passionsfrucht und Mango machen diese Sorte sehr tropisch exotisch

Monroe

Deutschland

Aromahopfen

Pale Ales und IPAs würden sich über ein Zusammentreffen mit dieser Sorte sicher freuen – durch und durch kommen hier rote Beeren in den Sinn

Mosaic®

USA

Aromahopfen

Blaubeere, Mandarine, Papaya, Rose, Blüten, Gras – wenn das keine Sinne weckt, wissen wir auch nicht weiter. Ein Mosaik unterschiedlicher Aromen eben

Motueka

Neuseeland

Aromahopfen

Was für ein Profil: das tropische Aromaportfolio dieser Hopfensorte hat etwas von einem karibischen Cocktail, da Aromen zerstoßener Zitrusfrüchte deutlich hervor stechen – vielseitig einsetzbar, auch zur Abrundung

Moutere

Neuseeland

Bitterhopfen

IPAs und Starkbiere sind die Sparringspartner für diese Sorte, die einerseits mit Heu- und Gewürznoten, andererseits mit Aromen tropischer Früchte viel zu bieten hat

Mt. Hood

USA

Aromahopfen

-

Mt. Rainier

USA

Aromahopfen

Porter, Lager, American Ale – viele Optionen hat man bei der Verwendung von Mt. Rainier. Eignet sich gut zur Aromatisierung und Bitterung und bringt mit seiner Lakritz Note ein besonderes Etwas mit

Hopfensorten mit „N“

Nanbuwase

Japan

 

-

National

Ukraine

Aromahopfen

-

Nelson Sauvin

Neuseeland

Dualhopfen

Der Nachname hat es in sich. Sauvin ist eine Anspielung auf die Sauvignon Blanc (Wein) Traube – entsprechend kommen hier Aromen von Stachelbeeren und Trauben durch

Newport

USA

Bitterhopfen

American Lager und Pale Ales sind mit diesem Hopfen gut bedient. Wird überwiegend zur Bitterung genutzt

Northern Brewer

England

Aromahopfen

Eignet sich für ESBs, englische Pale Ales oder Porter Biere. Anbau findet in den folgenden Ländern statt: Deutschland, Belgien, Frankreich und USA

Nugget

USA

Bitterhopfen

Ladies and Gentlemen – Nugget ist eine „Maschine“ in der Craft Beer Industrie. Zahlreiche IPAs und Imperial IPAs werden mit diesem Hopfen hergestellt. Liefert ein angenehmes Kräuteraroma

Hopfensorten mit „O“              

Oktawia

Polen

Bitterhopfen

Stammt von den Sorten Brewers Gold und Northern Brewer ab

Olicana®

England

Aromahopfen

Kraft für Geschmack liefert Olicana. Die Sorte wird ausschließlich im Vereinigten Königreich angebaut. Im Aromaspektrum zeigen sich tropische Früchte wie Passionsfrucht oder Mango

Olympic

USA

Bitterhopfen

Wird überwiegend in amerikanischen Bieren verwendet wie amerikanischem Lager, oder US Pale Ales

Opal

Deutschland

Aromahopfen

Vielseitigkeit pur bietet Opal. Diese Sorte wird in folgenden Biersorten verwendet: Pils, Weizen, Lagerbier, Kölsch oder auch in Hellem

Outeniqua

Südafrika

Bitterhopfen

Anbau und Verwendung fast ausschließlich in Südafrika.

Hopfensorten mit „P“

Pacific Gem

Neuseeland

Bitterhopfen

Gern in Starkbier oder amerikanischen Lagerbieren verwendet, liefert Pacific Gem bei später Zugabe in der Bierherstellung auch Noten von Eiche und Brombeere

Pacific Jade

Neuseeland

Dualhopfen

Zitrus- und Pfeffernoten machen diese Sorte zu einem geeigneten Kandidaten für IPAs oder Pale Ales

Pacifica

Neuseeland

Aromahopfen

Würzig floral kommt Pacifica daher. Da die Ernte nicht ganz unkompliziert ist, hat die Sorte es im Anbau bislang nicht über die Grenzen von Neuseeland hinaus geschafft.

Palisade®

USA

Aromahopfen

Pale Ales oder Golden Ales sind wohl gute Destinationen für diese Hopfensorte. Sie wird ausschließlich in den USA angebaut und liefert einen Mix aus floralen- und grasigen Noten gepaart mit Zitrus.

Pandora TM

Australien

Spezialhopfen

-

Pekko TM

USA

Dualhopfen

Göttlich – zumindest dem Namen nach. Denn die Bezeichnung dieser Sorte bedient sich beim Namensgeber Pekko, dem finnischen Gott der Fruchtbarkeit und des Feldes. Entsprechend lebhaft kommen die Aromen daher: Kräuter, Zitrus, eine klare vordergründige Bittere,  Minze uvm.

Perle

Deutschland

Aromahopfen

Perle hat es weit gebracht – und ist wohl der bekannteste deutsche Aromahopfen. Die Sorte wird heute in folgenden Ländern angebaut: Österreich, Belgien, Deutschland, Spanien und USA. Verwendung findet die Sorte in ganz unterschiedlichen Bierstilen

Phoenix

England

Bitterhopfen

Ein weiterer Zögling des Wye Colleges in UK, der aktuell auch noch in Belgien angebaut wird. Kommt würzig, floral mit Schokoladennote daher

Pilgrim

England

Bitterhopfen

-

Pilot

England

Bitterhopfen

„Marmeladig“ trifft es wohl ganz gut. Pilot wird im Vereinigten Königreich angebaut und liefert eine klare Bittere

Pioneer

England

Bitterhopfen

Englischer Klassiker, der sich toll eignet für IPAs, ein Red Ale oder bittere Bierstile. Anbau erfolgt neben dem Herkunftsland auch in Belgien.

Podvyzny

Russland

Bitterhopfen

-

Polaris

Deutschland

Dualhopfen

Noch jung und frisch. Gewürze, Pinie gepaart mit Frucht sind hier die aromatischen Themen

Poliskyi

Ukraine

Bitterhopfen

-

Premiant

Tschechische Republik

Aromahopfen

-

Pride of Ringwood

Australien

Bitterhopfen

Wie der Name andeutet, dürften die Erzeuger stolz auf diese Sorte sein. Harzig, fruchtig und angenehm bitter kommt sie daher

Progress

England

Aromahopfen

Kaum kommerziell kultiviert – nur für ausgewählte Brauereien

Promin

Ukraine

Bitterhopfen

-

Puławski

Polen

Aromahopfen

-

Hopfensorten mit „Q“

Qingdao dahua

China

Bitterhopfen

-

Hopfensorten mit „P“

Rakau

Neuseeland

Dualhopfen

Weist Steinfrucht- und Feigencharakteristika auf – als ginge man durch einen Obstgarten – wird ausschließlich im Herkunftsland angebaut

Ranny

Russland

Aromahopfen

-

Record

Belgien

Bitterhopfen

Anbau erfolgt im Herkunftsland Belgien und in Deutschland. Eignet sich für Pilsner oder Lagerbiere

Relax

Deutschland

Aromahopfen

Wurde ursprünglich für die Teeherstellung gezüchtet

Riwaka

Neuseeland

Aromahopfen

-

Robusta

Serbien

Aromahopfen

-

Rottenburger Spät

Deutschland

Aromahopfen

-

Rubin

Tschechische Republik

Bitterhopfen

-

Hopfensorten mit „S“

SA-1

China

Aromahopfen

-

Saaz

Tschechische Republik

Aromahopfen

Diese Sorte zählt zu den edlen Hopfen und wird für Pils Produktion genutzt.

Santiam

USA

Aromahopfen

Ein interessantes Äußeres und Noten aus Pfeffer und  Floralem machen diese Sorte einzigartig.

Saphir

Deutschland

Aromahopfen

Pils und Lager sind häufig das finale Produkt einer Herstellung mit Saphir.  Zitrus und Mandarine kommen hier neben Gewürznoten zum Tragen

SAST

China

Aromahopfen

-

Satus®

USA

Bitterhopfen

Geeignet für Pales Ales, IPAS, Stouts oder Imperial Stouts – liefert bei später Zugabe im Brauprozess starke Zitrusnoten

Savinjski Golding

Slowenien

Aromahopfen

Diese Sorte hat weite Verbreitung gefunden – sie wird aktuell in folgenden Ländern kultiviert: Österreich, Belgien, Frankreich, Slowenien und Neuseeland und stammt von der Sorte Fuggle ab.

Serebrianka

Russland

Aromahopfen

-

Shinsyu Wase

Japan

Bitterhopfen

-

Simcoe®

USA

Dualhopfen

Beeren,Passionsfrucht und Pinie machen diese Sorte spannend für den Einsatz in der Craft Beer Szene

Sinsyu Wase

Japan

Bitterhopfen

-

Sladek

Tschechische Republik

Aromahopfen

Lager und Pils sind gute Stile für die Eigenschaften dieser Sorte – leichte Pfirsich-, Passionsfrucht- und Grapefruit Noten bringt sie mit sich

Slavianka

Ukraine

Aromahopfen

-

Smaragd

Deutschland

Aromahopfen

Wird aktuell neben seinem Herkunftsland Deutschland auch in Belgien angebaut – „würzig“ ist wohl eine sehr geeignete Beschreibung.

Sonnet TM

USA

Aromahopfen

Ein noch sehr neuer, US patentierter Hopfen mit starken floralen und grasigen Noten

Sorachi Ace

Japan

Dualhopfen

-

Southern Aroma

Südafrika

Aromahopfen

-

Southern Cross

Neuseeland

Dualhopfen

Pinie, Limette und beiden gepaart mit solider Bittere – das liefert Southern Cross. Seit 1994 verfügbar, wird die Sorte jedoch bislang ausschließlich in ihrem Herkunftsland kultiviert

Southern Dawn

Südafrika

Bitterhopfen

Verwendung für IPAs oder europäische Lagerbiere möglich. Liefert einen Hauch von Quitte, Zitronengras, Ingwer uvm.

Southern Passion

Südafrika

Aromahopfen

Ein weiterer spannender Kandidat für die Herstellung von Bieren, wie IPAs oder Pale Ales. Durch das breite Fruchtspektrum wird hier einiges geboten: Passionsfrucht, rote Beere, Melone oder Ringelblume sind nur Auszüge dessen, was mit dieser Hopfensorte an Aromen erzeugt werden kann

Southern Promise

Südafrika

Dualhopfen

Diese Sorte wurde gezüchtet, um in Regionen mit nicht so starkem Lichteinfall zu überleben. Sie liefert ein erdiges Aroma mit Holz Assoziationen und eine milde Bittere.

Southern Star

Südafrika

Bitterhopfen

-

Sovereign

England

Aromahopfen

Geeignet für Pale Ales oder Lagerbiere. Anbau ausschließlich im Vereinigten Königreich.

Spalter

Deutschland

Aromahopfen

Der „Oldie“ unter den Hopfen – sehr gute Grundlage für die Herstellung vieler deutscher Bierklassiker. Als Untersorte steht noch der Spalter Select Hopfen zur Verfügung.

Starovolynskyi aromatychnyi

Ukraine

Aromahopfen

-

Sterling

USA

Aromahopfen

Solide Würze mit floralen Untertönen und einem Hauch von Kräutern. Drängt sich quasi auf für IPAs

Sticklebract

Neuseeland

Bitterhopfen

Gut geeignet für Stouts oder starke IPAs – neben der Bitterung hat diese Sorte Potenzial für Zitrus- und Pinienaromen

Strisselspalter

Frankreich

Aromahopfen

Der Anbau dieser Sorte erfolgt in Frankreich und den USA – sie liefert ein erdiges Aroma mit leichter Zitrusnote

Styrian

Slowenien

Dualhopfen

-

Summer

Australien

Spezialhopfen

Aprikose und Melone sind das Thema bei dieser australischen Sorte, deren Anbau bislang auf Down Under begrenzt ist

Summit TM

USA

Bitterhopfen

Eine US patentierte Hochalphasorte mit sehr eigenwilligen Noten von Pfeffer, Weihrauch, Anis, Orange

Super Galena TM

USA

Bitterhopfen

Eine US patentierte Hochalphasorte mit subtilem Aroma tropischer Früchte

Super Pride

Neuseeland

Bitterhopfen

Super Pride weckt Assoziationen von Gewürzen, Zitrusfrüchten und vor allem Harz. Bietet sich an für die Herstellung von Lager Bieren oder Imperial Ales

Sussex Hop

England

Aromahopfen

Erde, Gras und Minze stehen bei dieser ebenfalls noch jungen Sorte im Vordergrund, die – wie der Name es andeutet – aktuell nur im Vereinigten Königreich angebaut wird.

Sybilla

Polen

Aromahopfen

-

Hopfensorten mit „T“

Tahoma

USA

Aromahopfen

Geeignet für Weißen oder Lagerbiere – bislang wenige Erfahrungen verfügbar, da noch sehr jung

Talisman

USA

Bitterhopfen

Nicht länger kommerziell angebaut

Teamaker

USA

Aromahopfen

Interessant – diese Sorte weist nahezu keine Alphasäure auf wodurch quasi keine Bitterung bei Zugabe erfolgt. Kann zum Beispiel für Pale Ales verwendet werden.

Tettnanger

Deutschland

Aromahopfen

Leicht würzig und edel – Tettnager Hopfen wird mittlerweile in Österreich, Belgien, Deutschland und den USA kultiviert und bspw. für Lager oder Pils Herstellung genutzt

Tillicum®

USA

Bitterhopfen

Eng mit der Sorte Galena verwandt. Anbau erfolgt ausschließlich in den USA

Tomahawk®

USA

Bitterhopfen

Hier handelt es sich um einen US patentierten Bitterhopfen. Sein Alphasäuregehalt liegt zwischen 15 und 17%.

Topaz

Neuseeland

Spezialhopfen

Ein weiterer Kandidat für die Herstellung von IPAs und Pale Ales. Ursprünglich zur Bitterung genutzt, erfreut diese Sorte heute auch mit ihrem subtilen Litschi Aroma

Toyomodori

Japan

Dualhopfen

-

Transsilvania Romanian Aroma

Rumänien

Aromahopfen

-

Triple Pearl

USA

Aromahopfen

Eng verwandt mit der deutschen Sorte Perle. Liefert vordergründig süße Zitrusfruchtaromen, die durch Gewürznoten von Piment und Nelke ergänzt werden

Triskel

Frankreich

Aromahopfen

Elegant floral und mit leichter Zitrusnote bietet Triskel eine gut geeignete Eigenschaft für Lager- oder belgische Biere,

Triumf

Ukraine

Aromahopfen

-

Triumph

USA

Dualhopfen

Bislang kaum Informationen zum Aromaprofil verfügbar

Hopfensorten mit „U“                                                      

Ukrainskyi aromatychnyi

Ukraine

Aromahopfen

-

Ultra

USA

Aromahopfen

Eignet sich für Lager, Pils, oder Bockbiere – wird jedoch fast ausschließlich in den USA angebaut.

Hopfensorten mit „V“

Vanguard

USA

Aromahopfen

Anbau ausschließlich in US. „Eigen“ trifft die Beschreibung der Sorte wohl am besten. Noten, die an Zeder und Holz erinnern, machen Vanguard zu einer Ergänzung für Porter Biere, Amber Ales oder Lager Biere

Victoria Secret

Australien

Spezialhopfen

Eine noch junge Sorte, die sich ebenfalls für IPAs oder Pale Ales anbietet. Liefert Aromen von tropischen Früchten und Pinie

Vital

Tschechische Republik

Bitterhopfen

Ursprünglich für medizinische Zwecke gezüchtet, bereichert Vital heute z.B. IPAs mit deutlichen Gewürznoten

Hopfensorten mit „W“

Wai-iti

Neuseeland

Aromahopfen

-

Waimea

Neuseeland

Bitterhopfen

Abstammung von Fuggle und Saaz, Anbau dieser noch jungen Sorte erfolgt ausschließlich in Neuseeland, eignet sich z.B. für Pale Ales oder IPAs

Wakatu

Neuseeland

Aromahopfen

Eine neuseeländische Züchtung mit deutscher Abstammung von der Sorte Hallertauer Mittelfrüh. Eignet sich für Pale Ales oder Lager Biere

Warrior®

USA

Dualhopfen

Zitrusnoten und Gewürze machen diesen Krieger zu einem guten Fang für IPAs. Es handelt sich um eine in den USA patentierte Sorte

Whitbreads Golding Variety

England

Aromahopfen

Süßfruchtaromen stehen hier neben erdigen Noten im Vordergrund. Die Sorte wird heute in Belgien und dem Vereinigten Königreich angebaut

Willamette

USA

Aromahopfen

Die Kultivierung dieser Sorte findet heute in den USA, Australien und Neuseeland statt. Erfreut sich großer Beliebtheit in der Craft Beer Szene und wird gerne für die Herstellung amerikanischer Ales, Pale Ales oder Brown Ales genutzt.

Wye

England

Bitterhopfen / Dualhopfen

Zu dieser Gruppe zählen die Untersorten: Challenger, Northdown und Target. Sie haben internationale Verbeitung gefunden und werden heute in folgenden Ländern angebaut: Belgien, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich und Neuseeland

Hopfensorten mit „Y“

Yakima Gold

USA

Aromahopfen

Frischfleisch – also im übertragenen Sinne – diese Sorte ist noch relativ neu (seit 2013) im kommerziellen Anbau. Grapefruit- und Limettenaromen sind hier Programm

Yeoman

England

Aromahopfen

Nicht länger kommerziell angebaut

Hopfensorten mit „Z“

Zagrava

Ukraine

Aromahopfen

-

Zeus

USA

Bitterhopfen

Weist Ähnlichkeiten zu Columbus und Tomahawk auf. Die Bittere der Sorte steht klar im Vordergrund. Anbau erfolgt ausschließlich in den USA

Zlato Polissia

Ukraine

Aromahopfen

-

Zmina

Ukraine

Bitterhopfen

-

Wie unterscheiden sich diese ganzen Hopfensorten?

So viele Hopfensorten – wer hätte das gedacht, oder? Herkunftsland, Einsatzzweck und Einfluss auf den Biergeschmack unterscheiden sich. Soweit nachvollziehbar. Aber was sind die genauen Unterschiede zwischen den Sorten?  

Inhaltsstoffe des Hopfens: die Komposition der Hopfenöle

Nicht nur das äußere Erscheinungsbild der Hopfensorten unterscheidet sich. Sie weisen neben unterschiedlichen Konzentrationen von Alpha- und Betasäuren sowie dem Gesamtölgehalt auch ganz eigene Charakteristika bei der chemischen Zusammensetzung der Hopfenöle auf. Die folgenden Öle sorgen in ihrer Gesamtkonstellation dafür, dass sich erhebliche Unterschiede für das Aroma ergeben:

  • Myrcene
  • Humulene
  • Farnesene
  • Caryphyllene
  • Geraniole.

Aromenbewertung

Das Aromaspektrum der Hopfensorten wird z.B. in Blindverkostung und Geruchsproben ermittelt. Die Beschreibung der Hopfensorten erfolgt dann anhand von Kategorien, wie:

Der Hopfen erinnert an…

  • Zitrus
  • Früchte
  • Blumen
  • Kräuter
  • Gewürze
  • Harze
  • Süßes
  • Andere Assoziationen.

Hopfen im Bier

Bierbrauen ist ohne Hopfen undenkbar. Sowohl die enthaltenen Bitterstoffe als auch das Hopfenöl übernehmen wichtige Funktionen bei der Bierherstellung. Diese Inhaltsstoffe des Hopfens im Bier sorgen nicht nur den typischen Geruch und Geschmack. Hopfen verleiht auch der Schaumkrone Standfestigkeit und ist für die natürliche Haltbarkeit des Bieres verantwortlich. Bitterstoffe und Säuren machen chemische Konservierungsstoffe überflüssig. Hopfen ermöglicht also erst das Brauen nach dem deutschen Reinheitsgebot. Nach dem 500 Jahre alten Gebot dürfen neben Wasser, Malz, Hopfen und Hefe keinerlei Zutaten verwendet werden.

Beim Brauen von Craft Beer wird mit Kalthopfung gearbeitet. Bei diesem Verfahren wird dem Bier kurz vor Ende der Würzekochung zusätzlich Aromahopfen beigegeben. Er besitzt ein breit gefächertes Spektrum verschiedener Aromen, die dem Bier Körper, Würze und Charakter verleihen. Durch Kalthopfung entstehen geschmacksintensive, aber eher milde Biere mit weniger Bitterstoffen als im industriellen Bierherstellungsprozess.

Je nach Auswahl des Hopfens kann jeder Hobbybrauer seinen eigenen Biergeschmack komponieren. Die vielen verschiedenen Sorten machen Lust aufs Experimentieren. Für Craft Biere kommt oft Aromahopfen wie Cascade, Simcoe oder Chinook zum Einsatz, um ein komplexes Aromaprofil zu erreichen.

Hopfen geht auch bio: Biohopfen ist zwar immer noch ein Nischenprodukt, doch er wird nicht mit Pestiziden behandelt – wer darauf Wert legt, hat die Möglichkeit, zu Bio-Bier zu greifen.

Weiterführende Ressourcen zum Thema „Hopfen“ im Web

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