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Bierlexikon

Nicht jeder Biertrinker kann mit Begriffen wie obergärig, Stammwürze oder IBU etwas anfangen. Damit sich das ändert, hat BeerJack die wichtigsten Begriffe rund ums Bier zusammengestellt. 

Alkoholgehalt

Beim Gärvorgang wird Malzzucker durch Beigabe von Hefe in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Der Alkoholgehalt der meisten gängigen Biersorten liegt bei etwa 5 Prozent. Die bei Craft Brauern und Genießern so beliebten IPAs haben teilweise deutlich mehr.

Aromahopfen

Besonders aromatische Hopfensorten, die verstärkt bei Craft Beer zum Einsatz kommen. Sie entfalten wertvolle ätherische Öle, die zum Beispiel an Zitrusfrüchte, Kräuter oder Honig erinnern. Weil Aromahopfen schwieriger anzubauen und damit seltener ist, ist er teurer. Bei den Bieren im BeerJack-Sortiment kommen zum Beispiel Mandarina Bavaria, Saphir, Centennial, Mittelfrüh, Citra, Simcoe, Amarillo, Chinook am häufigsten vor.

Bierhefe

Hefe verwandelt Kohlenhydrate in Alkohol und Kohlendioxid und ist für den Brauprozess unabdingbar. Je nach Biersorte werden obergärige oder untergärige Hefestämme verwendet.

Untergärige Bierhefe braucht niedrige Temperaturen und setzt sich beim Brauvorgang auf dem Boden ab. Typische untergärige Biersorten sind Pils und Export.

Obergärige Hefen arbeiten am besten bei 15 bis 20 Grad und erzeugen am Ende des Gärprozesses einen weißlichen Schaum auf der Oberfläche. Beispiele hierfür sind Weizenbier und Kölsch.

Bitterhopfen

Bitterhopfen ist das Arbeitstier in der Bierherstellung und wird beim Brauen recht früh zugegeben. Dank seiner Alphasäure verleiht es dem Bier seinen bitteren Geschmack und sorgt für lange Haltbarkeit. Im Gegensatz zum Aromahopfen ist er ertragreicher und leichter anzubauen. Das spiegelt sich im Preis wider.

Bockbier

Kräftiges vollmundiges Starkbier mit hohem Malzanteil. Dementsprechend hoch sind Stammwürze und Alkoholgehalt.

Export

Exportbier ist etwas stärker eingebrautes Helles. Trotz des etwas höheren Hopfenanteils steht die malzbetonte, leicht süße Geschmacksnote im Vordergrund.

Helles

Malzbetonte, wenig gehopfte Biersorte aus Braugerste. Das untergärige, goldgelbe Bier zeichnet sich durch kräftigen, etwas süßlichen Geschmack aus. 

Hopfen

Beim Bierbrauen kommen Bitterhopfen und Aromahopfen (siehe oben) zum Einsatz. Hopfen verleiht dem Gerstensaft sein spezifisches Aroma, macht ihn haltbar und sorgt für die Bittere. Je höher der Hopfenanteil, desto ausgeprägter die herbe Note. Hopfen wird zum Bierbrauen heute meist nicht mehr als Dolden verwendet, sondern getrocknet, pulverisiert und in praktische Pellets gepresst. 

Hopfenextrakt

Mithilfe von Kohlendioxid oder Ethanol aus der Hopfendolde gewonnener Extrakt, der alle Stoffgruppen des Hopfens in konzentrierter Form enthält. Hopfenextrakt dient als Ersatz für Naturhopfen und ist konform mit dem deutschen Reinheitsgebot.

India Pale Ale – IPA 

Das Flaggschiff der Craft Biere. IPAs haben ein ausgeprägt fruchtiges Hopfenaroma und markante Bitternote.

International Bitterness Unit (IBU)

Die Maßeinheit IBU bezeichnet den Anteil von Alphasäuren im Bier. Grob kann man sagen: Je höher der IBU-Wert, desto bitterer das Bier.

Kellerbier

Kellerbier ist ein untergäriges, leicht trübes Bier, das sofort nach dem Nachgärungsprozess und ohne Kaltreifung in den Handel kommt.

Malz

Malz entsteht aus gekeimtem und getrocknetem (gedarrtem) Getreide. Beim Mälzungsvorgang entwickeln sich verschiedene Enzyme, die zusammen mit der Darrtemperatur über Geschmack und Farbe des Gerstensafts entscheiden. 

Malzbier

Alkoholfreier Genuss mit karamelliger Note. Das untergärige Malzbier wird als Malztrunk vermarktet, wenn es seine Süße nicht durch Gärungsprozesse, sondern durch Zusetzung von Zuckerkulör erhält.

Malzextrakt

Bei Malzextrakt handelt es sich um eingedickte konzentrierte Bierwürze mit sirupartiger Konsistenz, die zum Selberbrauen von Bier verwendet wird.

Natürlichkeitsgebot

Manche Craft Brauer befürworten, das geltende Reinheitsgebot durch ein Natürlichkeitsgebot zu ersetzen. Sie votieren für die Zulassung weiterer Zutaten, solange diese natürlichen Ursprungs sind.

Pils

Pils oder Pilsener ist beliebteste Biersorte in Deutschland. Das hopfenbetonte, untergärige Bier punktet mit würzig herbem Geschmack und feinporigem Schaum.

Reinheitsgebot

Das deutsche Reinheitsgebot schreibt vor, dass Bier nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser enthalten darf. 

Stammwürze

Unter Stammwürze versteht man den im Wasser gelösten Anteil von Hopfen und Malz vor Beginn der Gärung. Die enthaltenen Aromastoffe, Malzzucker, Eiweiße und Vitamine entscheiden über Alkoholgehalt und Geschmacksintensität des Bieres.

Stout

Stout ist ein stark malzbetontes, tiefbraunes Bier mit kräftigen Aromen, karamelliger Süße und sahnigem Schaum. 

Weizenbier

Weißbier, Weizenbier oder Hefeweizen: Das Bier mit den vielen Namen punktet durch fruchtige Würze mit viel Kohlensäure. Spritziges, obergäriges Bier mit einem Weizenmalzanteil von 50 Prozent.