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Pils – Genuss mit ausgeprägter Hopfenblume

Pils ist eindeutig des Deutschen liebstes Bier. Mit einem Marktanteil von üppigen 55 Prozent hat der herbwürzige Gerstensaft eindeutig die Nase vorn. Rund 60 Liter rinnen durchschnittlich jedes Jahr durch die Kehlen deutscher Biertrinker. Das stark hopfenbetonte untergärige Bier ist zwar nach der böhmischen Stadt Pilsen benannt, verdankt seinen ureigenen Charakter aber bayrischer Brautradition.

 

Kleiner Blick in die Entstehungsgeschichte

Bier nach Pilsner Brauart steht heute für helle stark gehopfte Biere. Das war nicht immer so. Die Entstehungsgeschichte des hopfenbetonten Biers geht auf das Jahr 1842 zurück. Damals hatte Bier nach Pilsner Brauart nichts mit dem Pils zu tun, was wir heute kennen. Es war ein trübes obergäriges Bier, dessen Geschmack bei den tschechischen Biertrinkern einen eher zweifelhaften Ruf genoss. Deshalb holte sich das Bürgerliche Brauhaus Pilsen den bayrischen Braumeister Josef Groll ins Haus. Er sollte es richten und das trübe Gebräu zu einem süffigen Hopfentrunk machen, der leicht durch die Kehle floss. Der Bayer braute kurzerhand untergärig, fügte viel Hopfen und helles Malz hinzu und filterte den trüben Sud – heraus kam das erste goldgelbe Pilsner Urquell.

Fortan wurde auch in Bayern Pils gebraut. Schnell trat das neu aus der Taufe gehobene würzige Bier seinen Siegeszug durch die ganze Republik an. Heute ist der feinherbe Gerstensaft die meist gebraute Biersorte in Deutschland – mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg. Kurioserweise ist es im Norden, Westen und Osten, aber weniger im Süden Deutschlands beliebt. Das stark gehopfte herbwürzige Vollbier hat nicht nur hierzulande viele Anhänger. Das typische kühle Blonde wird heute auf dem ganzen Globus getrunken und steht weltweit für traditionsreiche deutsche Braukunst.

 

Der Hopfen macht's

Vor allem die reichliche Gabe von Hopfen verleiht ihm seine besondere Note – beim Brauvorgang kommt vorwiegend Bitterhopfen, aber auch etwas Aromahopfen zum Einsatz. Erst die Kombination beider Hopfenarten macht Pils zu einem runden prickelnden Geschmackserlebnis. Die feinherbe Hopfenbittere lässt sich auch am relativ hohen IBU-Wert ablesen. Pils bringt es durchschnittlich auf fast 40 IBU (International Bitterness Units). Helles, bei niedrigen Temperaturen gedarrtes Malz gibt dem Pilsner seine goldgelbe, verführerisch leuchtende Farbe. Eine Stammwürze von 11 – 12,5 Prozent weist Pils als charakteristisches Vollbier aus, das mit einem durchschnittlichen Alkoholgehalt von 5 Prozent zu Buche schlägt. In der Craft-Beer-Szene spielt Pilsner derzeit nur eine untergeordnete Rolle, da Craft Beer meist im obergärigen Brauverfahren mit viel Aromahopfen hergestellt wird. Einige Brauereien experimentieren jedoch mit geschmacksintensiven Aromahopfensorten nach dem Vorbild der Pale Ales. Der Aromahopfen setzt der oft eindimensionalen Bitterkeit des Pils eine fruchtige vollmundige Note entgegen.

 

Pilsner muss kühl durch die Kehle rinnen

Bei kühlen 6 – 8 °C läuft das kühle Blonde geschmacklich zur Höchstform auf. Sein feines Hopfenaroma entfaltet es am besten in der typischen, sich nach oben verjüngenden "Tulpe". Und der standfeste feine Schaum setzt dem Pils im traditionellen Glas die würdige Krone auf. Wer Pils nur in der Männerwelt verortet, sieht sich übrigens getäuscht – der herbe Geschmack begeistert auch Frauenkehlen. Mit 42 kcal auf 0,1 Liter kann der Hopfentrank nicht einmal die Damenwelt schrecken. Wer könnte da zum Feierabendbierchen nein sagen?

Pils ist eindeutig des Deutschen liebstes Bier. Mit einem Marktanteil von üppigen 55 Prozent hat der herbwürzige Gerstensaft eindeutig die Nase vorn. Rund 60 Liter rinnen durchschnittlich jedes... mehr erfahren »
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Pils – Genuss mit ausgeprägter Hopfenblume

Pils ist eindeutig des Deutschen liebstes Bier. Mit einem Marktanteil von üppigen 55 Prozent hat der herbwürzige Gerstensaft eindeutig die Nase vorn. Rund 60 Liter rinnen durchschnittlich jedes Jahr durch die Kehlen deutscher Biertrinker. Das stark hopfenbetonte untergärige Bier ist zwar nach der böhmischen Stadt Pilsen benannt, verdankt seinen ureigenen Charakter aber bayrischer Brautradition.

 

Kleiner Blick in die Entstehungsgeschichte

Bier nach Pilsner Brauart steht heute für helle stark gehopfte Biere. Das war nicht immer so. Die Entstehungsgeschichte des hopfenbetonten Biers geht auf das Jahr 1842 zurück. Damals hatte Bier nach Pilsner Brauart nichts mit dem Pils zu tun, was wir heute kennen. Es war ein trübes obergäriges Bier, dessen Geschmack bei den tschechischen Biertrinkern einen eher zweifelhaften Ruf genoss. Deshalb holte sich das Bürgerliche Brauhaus Pilsen den bayrischen Braumeister Josef Groll ins Haus. Er sollte es richten und das trübe Gebräu zu einem süffigen Hopfentrunk machen, der leicht durch die Kehle floss. Der Bayer braute kurzerhand untergärig, fügte viel Hopfen und helles Malz hinzu und filterte den trüben Sud – heraus kam das erste goldgelbe Pilsner Urquell.

Fortan wurde auch in Bayern Pils gebraut. Schnell trat das neu aus der Taufe gehobene würzige Bier seinen Siegeszug durch die ganze Republik an. Heute ist der feinherbe Gerstensaft die meist gebraute Biersorte in Deutschland – mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg. Kurioserweise ist es im Norden, Westen und Osten, aber weniger im Süden Deutschlands beliebt. Das stark gehopfte herbwürzige Vollbier hat nicht nur hierzulande viele Anhänger. Das typische kühle Blonde wird heute auf dem ganzen Globus getrunken und steht weltweit für traditionsreiche deutsche Braukunst.

 

Der Hopfen macht's

Vor allem die reichliche Gabe von Hopfen verleiht ihm seine besondere Note – beim Brauvorgang kommt vorwiegend Bitterhopfen, aber auch etwas Aromahopfen zum Einsatz. Erst die Kombination beider Hopfenarten macht Pils zu einem runden prickelnden Geschmackserlebnis. Die feinherbe Hopfenbittere lässt sich auch am relativ hohen IBU-Wert ablesen. Pils bringt es durchschnittlich auf fast 40 IBU (International Bitterness Units). Helles, bei niedrigen Temperaturen gedarrtes Malz gibt dem Pilsner seine goldgelbe, verführerisch leuchtende Farbe. Eine Stammwürze von 11 – 12,5 Prozent weist Pils als charakteristisches Vollbier aus, das mit einem durchschnittlichen Alkoholgehalt von 5 Prozent zu Buche schlägt. In der Craft-Beer-Szene spielt Pilsner derzeit nur eine untergeordnete Rolle, da Craft Beer meist im obergärigen Brauverfahren mit viel Aromahopfen hergestellt wird. Einige Brauereien experimentieren jedoch mit geschmacksintensiven Aromahopfensorten nach dem Vorbild der Pale Ales. Der Aromahopfen setzt der oft eindimensionalen Bitterkeit des Pils eine fruchtige vollmundige Note entgegen.

 

Pilsner muss kühl durch die Kehle rinnen

Bei kühlen 6 – 8 °C läuft das kühle Blonde geschmacklich zur Höchstform auf. Sein feines Hopfenaroma entfaltet es am besten in der typischen, sich nach oben verjüngenden "Tulpe". Und der standfeste feine Schaum setzt dem Pils im traditionellen Glas die würdige Krone auf. Wer Pils nur in der Männerwelt verortet, sieht sich übrigens getäuscht – der herbe Geschmack begeistert auch Frauenkehlen. Mit 42 kcal auf 0,1 Liter kann der Hopfentrank nicht einmal die Damenwelt schrecken. Wer könnte da zum Feierabendbierchen nein sagen?

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