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Bier brauen

Wer Bier liebt, sollte es unbedingt auch einmal selbst brauen. Schließlich erhält man so ein ganz auf den persönlichen Geschmack zugeschnittenes Craft Beer!

Bevor man mit dem Brauprozess zu Hause beginnt, sollte man sich Gedanken machen, ob man ein untergäriges Bier wie Helles oder Pilsener oder ein obergäriges (Weizen, Kölsch) herstellen möchte: Untergärige Biere erfordern eine Kühlmöglichkeit und benötigen eine längere Lagerzeit. Es empfiehlt sich daher, mti obergärigem Bier zu beginnen. Hobby-Brauer, die sich am deutschen Reinheitsgebot orientieren, verwenden dazu ausschließlich Hopfen zum Beispiel in Form von Pellets, Malz, Trockenhefe und Wasser.

Besser Bier brauen: Hopfen oder Hopfenextrakt?

Industriebiere werden oft mithilfe von Hopfenextrakt gebraut, dessen Aroma durch flüssiges Kohlendioxid isoliert wird. Craft-Beer- und Hobbybrauer setzen dagegen lieber auf Naturhopfen. Pulverisiert und in praktische Pellets gepresst sind sie besonders gut zu lagern, länger haltbar und einfach zu dosieren. 

Kurzanleitung zum Bierbrauen

Um 20 Liter Bier zu Hause herzustellen, benötigt man: 

  • einen 20 l fassenden Einmachtopf
  • einen 20 l fassenden Gärbehälter
  • 20 Liter Wasser
  • 5 kg geschrotetes Malz
  • 10 bis 20 g Trockenhefe
  • 20 bis 100 g Naturhopfen
  • Jodlösung zum Testen der Maische
  • ein Sieb
  • Bierspindel zum Messen der Stammwürze
  • Flaschen zum Abfüllen

Alle Utensilien sollten vor Verwendung abgekocht sein, um Verunreinigungen des Biers zu vermeiden!

Wasser auf 65 Grad erwärmen und das gesamt Malz hineingeben. Gut umrühren und 15 Minuten bei dieser Temperatur durchwärmen. Danach für weitere 15 Minuten bei 71 Grad köcheln lassen.

Einen Teelöffel Maische entnehmen, auf einen Teller geben und mit etwas Jodlösung beträufeln. Verfärbt sich diese rot bis gelb, erhitzt man den Topf auf 78 Grad.

Nach weiteren 10 Minuten Maische absieben und die restliche Flüssigkeit eine Stunde lang kochen. 30 Minuten vor dem Ende der Kochzeit den Hopfen unter die Flüssigkeit rühren. Ist der Kochvorgang beendet, alles filtern, die Flüssigkeit in einen Gärbehälter abfüllen und am besten über Nacht abkühlen lassen.

Nun wird die Hefe (sie sollte wie der Sud Zimmertemperatur und auf jeden Fall unter 25 Grad haben) vorsichtig auf die Oberfläche des Sudes gestreut und eine halbe Stunde lang nicht weiter angerührt. Danach mit einer Kelle die Flüssigkeit von unten nach oben schöpfen, damit sie mit Sauerstoff versorgt wird. 

Der Gärbehälter wird so verschlossen, dass weiterhin Luft an den Inhalt kommt und bei etwa 18 bis 21 Grad gelagert. Alle 24 Stunden kann der Gärprozess überprüft werden. Zunächst bildet sich dicker Schaum, der wieder verschwunden ist, wenn die Hauptgärung beendet ist. Der Stammwürzegehalt gibt Aufschluss über den Fortschritt der Gärung und muss daher regelmäßig mithilfe einer Bierspindel überprüft werden: Bleibt er über mehrere Tag gleich, kann das sogenannten Jungbier abgefüllt werden.

Vorsicht: Enthält das Jungbier weniger als 4% Alkohol, sollte man es noch nicht abfüllen, da die Flaschen sonst platzen. Außerdem befindet sich bei einem zu früh abgefüllten Bier eine Hefeschicht auf dem Flaschenboden.

Die Nachgärung findet in der Flasche statt und dauert mehrere Wochen: Die ersten zehn Tage lagert man das Bier bei Zimmertemperatur, die restliche Zeit - an die 14 Tage - im Kühlschrank.

Klingt nach viel Arbeit? Ist es auch. Wem das Ganze zu aufwändig ist, deckt sich einfach mit Craft Beer aus unserem reichhaltigen Sortiment ein!

Lasst es Euch schmecken!